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Thema: Krieg in der Ukraine

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  • 09.04.22, 10:22
    anderedimension

    AW: Krieg in der Ukraine

    Ja, die Russen kamen/kommen vermutlich nicht so schnell vorwärts...wie ursprünglich geplant...aber das immer wieder zu erzählen weckt falsche Hoffnungen...vor allem bei denen, die sich in Friedenszeiten mit militärstrategischen Details nicht befassen. Es weckt die falsche Hoffnung, die Ukraine könne diesen Krieg noch gewinnen. Inzwischen hat auch "die Zeit" das festgestellt und hinterfragt...das ich schon seit Tagen erwähne...nämlich, dass die Russen bisher nur altes Kriegsgerät in die Schlacht warfen. Auch die Zeit erwähnte explizit den T-14...darüber hinaus noch viele andere modernen Waffen...von denen man weiß...dass die Russen über diese Waffen verfügen...sie aber nicht einsetzen. Neben dem ganzen Kriegsgerät...das die Russen noch in der Hinterhand haben...kann Putin im Fall der Fälle auf insgesamt eine Millionen Soldaten zurückgreifen. Bisher waren/sind gerade mal 70 TSD bis 80TSD Mann in die Ukraine einmarschiert...und viele von denen waren noch gar nicht in Kampfhandlungen verwickelt. Der Westen sagt, dass man den Putin über zwanzig Jahre falsch einschätzte...und nun macht man den gleichen Fehler nochmal...indem man ihn als unbedarften Befehlshaber einstuft und bereits einen Abgesang auf die russische Armee anstimmt.

    Nur eine nennenswerte Zahl an zusätzlichen Kampfflugzeugen könnte theoretisch eine Wende einleiten...aber genau die...die Flugzeuge...verweigert man der Ukraine. Und Putin weiß ganz genau...warum er sagt...dass er eine solche Lieferung als Kriegsbeteiligung einstufen würde...weil auch er weiß, dass nur Flugzeuge ihm noch gefährlich werden können..
  • 09.04.22, 07:15
    aerolith

    AW: Krieg in der Ukraine

    Es wird keinen Wechsel an der Spitze des russischen Staates geben. Die Russen stehen hinter Putin, er hat an Zustimmung in Rußland stark gewonnen. Die Kommunisten stehen zu ihm, die Industriekapitäne und sogar Teile des (schmalen) russischen Bürgertums liberaler Färbungen. Wagenburgmentalität. Es ist offensichtlich, daß die Provokationen immer zuerst vom Westen/Ukraine ausgehen, die aber eines für sich zurecht reklamieren können: Putin hat angegriffen. Putin hätte eine andere Lösung finden müssen als die offene militärische Konfrontation. Ich glaube, er überschätzte die Macht seines Militärs. Aber der Krieg ist für ihn immer noch zu gewinnen, zumal er Indien, China und halb Afrika auf seiner Seite weiß. Wenn er die Ostukraine (u.a. Charkow) zu gewinnen weiß und die Schwarzmeerküste hat, ist der Krieg entschieden. Dann braucht er Kiew nicht. Er muß dann nur die Stellung halten und jede Woche ein Friedensangebot machen. Dann gewinnt er auch die Stimmen der "Linken" im Westen. Die "Linken" dieser Tage sind gegen ihn und unterstützen die Kriegsparteien in ihren Ländern. Krank!
    Die USA, als der eigentliche Gegner in diesem Krieg, würden einer neutralen Ukraine auch zustimmen, denn dadurch bleibt die Sicherheitszone zwischen Deutschland und Rußland bestehen. Wir könnten dann über Österreich, Ungarn und die Ukraine eine neue Wirtschaftszone implementieren, wenn wir es schaffen, die Ukraine davon zu überzeugen, die sich nach erfolgtem Paradigmenwechsel aus den Fängen der USA befreien mußte. Zur Zeit ist das allerdings nicht möglich, zumal bei dieser transatlantisch tickenden Bundesregierung. - Also stehen die Zeichen eher auf Fortdauer des Krieges.

    In Deutschland gibt es nur eine Friedenspartei, aber auch die ist (mehrfach) gespalten, die LINKE. Die AfD sollte sich schleunigst beeilen und als Friedenspartei aufstellen. Sie muß sich von den falschen Falken in ihren Reihen befreien. Aber das scheint mir unmöglich zu sein. Die sitzen in den westdeutschen Landesverbänden und sind eben genau das, nationalliberale Züngler, denen der Geifer bis in die Augen quillt und die sich bestätigt fühlen, weil die Bundeswehr nun etliche Milliarden zur Aufrüstung erhält. Idioten!

    Ein wenigstens teilweise interessantes Video von 2015 erklärt geopolitische Zusammenhänge:
  • 09.04.22, 06:53
    eulenspiegel

    AW: Krieg in der Ukraine

    Das mit dem Ukrainekrieg sehe ich genauso. Grob verkürzt kann man sagen, die Ukraine musste brennen, damit NS2 verhindert wird. Ausser den Grünen war niemand voll auf US-Linie. Also begannen die US-Geheimdienste den Krieg herbei zu provozieren (nachzulesen bei Jacques Baud). Durch angebliche Angriffspläne Russland, durch bevorstehenden Einmarsch in Ukr, durch fortgesetzte Sticheleien und Provokationen, durch Einflußnahme auf die Politik Selenskis. Ich weiß nicht, ob Putin nicht ohnehin die Ukr angegriffen hätte, den USA hat er damit die größte Freude gemacht. Er ist den US-Strategen auf den Leim gegangen. Die USA fürchten nichts mehr, als dass Europa und Russland kooperieren und gemeinsam prosperieren. Und unsere dämlichen Politiker, allen voran die Grünen, aber auch fast alle anderen bis auf die extreme Rechte dackeln brav Uncle Sam hinterher. Was einmal mehr beweist, dass wir von hirnlosen Politmarionetten regiert werden. Die allerdings von einem ebenso dumm gehaltenen Wahlvolk gewählt wurden.

    Ich wiederhole mich: Die USA werden nicht ruhen, bis ein regime change in Moskau erreicht ist. Die USA werden alles tun, um Europa klein und von ihnen abhängig zu halten. Und Europa wird ewig am Schürzenband der US-Imperialisten hängen, wenn hier nicht endlich mal Leute mit Verstand und Weitblick eine eigenständige, europäische Politik definieren. Die USA sind eine imperialistische Weltmacht, die keine zweite neben sich duldet. Der eigentliche Endkampf wird der zwischen China und USA sein. Kommt drauf an, ob die Chinesen klüger sind als Putin. Der hat sich unfreiwillig als Helfer der US-Imperialisten erwiesen.
  • 09.04.22, 06:19
    aerolith

    AW: Krieg in der Ukraine

    Nein, die Rothschilds gehören zur Finanzoligarchie. Sie unterstützen in diesem Wahlkampf die Rechten. Die Bankiers muß man unterscheiden in Finanz- (Geld aus Geld) und Industriekapital (produzierendes Gewerbe). Eigentlich müßten die Rothschilds die Liberalen unterstützen, da stimme ich Dir zu, aber in diesem Krieg verdreht sich das. Die Rothschilds stehen eher gegen die Amerikaner, die mit ihrem Frackinggas und ihrem MIK stark in die EU drängen und in Scholz/Baerbock willfährige Helfershelfer fanden, die bereit sind, Amerikas dreckiges Frackinggas statt relativ sauberem russischem Erdgas zu kaufen. Deshalb ist der Ukraine-Krieg quasi ein Stellvertreterkrieg. Es geht um Billionen und eine Vertiefung der wirtschaftlichen, finanziellen und militärischen Abhängigkeit Deutschlands von den USA. Erstaunlicherweise stehen die Rothschilds hier nicht auf Seiten der mutmaßlichen Sieger, sie werden über die Inthronisierung einer Rechten in Frankreich ein Gegengewicht zu erzeugen suchen. Normalerweise stehen die Rechten, insbesondere Le Pen, auf Seiten des Industriekapitals, aber wie der beninische Diplomat schon andeutete (der vor den Rothschilds sprach und viel Beifall bekam), geht es den Rothschilds hier um Frieden, denn der würde bedeuten, daß die bisherigen Geschäftsbeziehungen nicht gegen neue getauscht werden würden. Die Scholz, Bidens, Johnsons und Baerbocks dagegen setzen auf einen langen Krieg in der Ukraine, der nämlich ihre plutokratische, auf Frackinggas u.ä. gestützte Geldwirtschaft unterstützen würde. Le Pen würde stark auf Frieden insistieren, Putin will den schon längst. Ich schätze, spätestens in zwei Wochen, wenn er die Lücke zwischen Isjom und Donezk geschlossen hat und entscheiden muß, ob er die gesamte Schwarzmeerküste eroberen will, kömmt ein Friedensangebot auf den Tisch, in dem er sehr geringe territoriale Forderungen stellen wird. Und Le Pen wird das, sofern sie die Wahl gewinnt, unterstützen, was Europa zerreißen dürfte.

    Es wird aber anders kommen. Macron wird die Wahl gewinnen. Die Falken gewinnen/bleiben an der Macht und in der Ukraine wird es einen langen Krieg geben, an dem diese Falken größtes Interesse haben.
  • 07.04.22, 12:23
    anderedimension

    AW: Krieg in der Ukraine

    Die Rothschilds dürften Macron unterstützen...für die dieser arbeitete und viele Millionen an Provisionen kassierte...bevor er Präsident wurde. Liegt ja auch auf der Hand, dass die Bankiers einen Wirtschaftsliberalen unterstützen.

    In den Medien wird viel davon gesprochen, dass man eine Niederlage der Ukraine unbedingt verhindern müsse. Was gibt es da noch zu verhindern? Wenn es den Russen gelingt Odessa einzunehmen...dann kontrollieren sie bereits alle Handelswege und somit auch die ganze Ukraine. Kiew hat doch nur symbolischen Wert. Ohne wirtschaftliche Macht keine politische Macht.
  • 07.04.22, 11:18
    aerolith

    AW: Krieg in der Ukraine

    Es wird sie wohl geben, Greueltaten russischer Soldaten. Es gibt auch Greueltaten amerikanischer, französischer, englischer, ukrainischer, chinesischer und deutscher Soldaten. Kein Zweifel. Aber in diesem Krieg geht es nicht nur um gut gegen böse, sondern v.a. darum. Rußland als Angreifer hat da besondere Probleme, wie sie jedes angreifende Land besitzt. Es mag sein, daß, aus russischer Sicht gesprochen, ihnen von der ukrainischen Propaganda einiges untergeschoben wird. Es ist aber wohl kaum möglich, daß russische Soldaten sich stets an Konventionen halten, v.a. dann nicht, wenn sie aus dem Hinterhalt in einem feindlichen Land angegriffen worden sind und nun die nächstbeste Gelegenheit nutzen werden, es Franktireuren heimzuzahlen. Nicht wenige erklären Greueltaten der Russen historisch: Sie verweisen auf die fehlende demokratische Grundierung des russischen Heeres, auf Quälmechanismen der Unteroffiziere/Offiziere gegen die Soldateska, die sich, aufgestaut in Haß, im Krieg eben in Greueln entlädt; sie verweisen auf den Charakter des Krieges als Angriffskrieg und erklären damit Vorgänge wie in der Nähe Kiews. Doch ohne genaue und unabhängige Untersuchung wird da kaum Klarheit herzustellen sein. Die wird nötig sein, um dabei zu helfen zu erkennen, wer der Gute und wer der Böse in diesem Krieg ist. Was aber noch nichts über die strukturellen Probleme, die zu diesem Krieg geführt haben, aussagt.

    Ich las dieser Tage eine interessante Rede eines afrikanischen Diplomaten, die dieser am 12. März 2022 vor Rothschild-Bankiers in Paris hielt, also Leuten aus dem Finanzbereich, die v.a. französische Rechte unterstützen, allerdings nicht Le Pen.

    erstellt von Alessia Miloradovich aka Lionel Zinsou:

    Jetzt hören wir alle von dieser Krise, anti-russischen Sanktionen, Öl, Gas… Verstehen Sie, was diese Krise beispielsweise für Afrika bedeutet? Russland versorgt uns mit Getreide und Mais. Die ganze Logistik läuft über das Schwarze Meer. Und die afrikanische Welt erstarrte im Schrecken über die Geschehnisse. Sie waren erschüttert über das Handeln der USA und der Europäischen Union.Afrikaner kauft man nicht mit Geschichten über Demokratie. Das sind nur Eure Märchen für den internen Gebrauch. Die Mehrheit der afrikanischen Elite wurde in der Sowjetunion gebildet – Ärzte, Ingenieure, Piloten, Lehrer, Wissenschaftler. Die Russen sind die einzigen Europäer, die Afrika dekolonialisiert haben. Und daran erinnert sich Afrika. Genauso wie Afrika sich an europäische Gräueltaten erinnert.
    Es ist Euch vielleicht aufgefallen, dass afrikanische Länder die UN-Resolution, mit der Russland verurteilt wurde, nicht unterstützt haben. Und sie werden nie Resolutionen gegen Russland unterstützen. Es ist in jedem Afrikaner fest verankert: Russland ist gut, egal, was Ihr darüber denkt. Das ist eine Konstante. Ganz Afrika schaut auf die Zentralafrikanische Republik und Mali. Was den Europäern jahrzehntelang misslang, haben die Russen in einem Jahr bewirkt. Wo anstatt einer Zentralafrikanischen Republik Banden ihr Unwesen trieben, besteht nun ein richtiger Staat.
    Ich weiß, dass hier im Saal Diplomaten anwesend sind, Mitarbeiter des Außenministeriums. Ich appelliere an Euch, an die französische Diplomatie: Sucht so schnell wie möglich nach einer Lösung für Euer Problem. Denn wenn der Konflikt nicht in einem Monat beendet ist, wird Afrika ausbrechen.
    Für Euch stehen die Energieprobleme im Vordergrund. Schlimmstenfalls werdet Ihr weniger heizen können und weniger Autos haben – wir in Afrika werden ein Hungerproblem bekommen! Die Krise in Afrika wird die Zerstörung Europas zur Folge haben.
    Kommt zur Besinnung, sucht nach diplomatischen Lösungen. Und vergesst nicht, dass Staaten wie Indien und China Russland unterstützen. Auch Afrika unterstützt Russland.
    Ich will nicht über Demokratie sprechen, und Ihr werdet mich, einen Afrikaner, auch nicht mit Euren Geschichten über die unglückselige Ukraine und mit Rufen nach Humanität rühren. Eure Demokratie ist Eure Sache. Es besteht keine Notwendigkeit, uns Eure Vorstellungen aufzudrücken, wie wir Afrikaner leben sollten.
    Nochmal! Sucht nach Kompromissen, lasst die Diplomaten ran. Die Zeit spielt gegen uns. Wir haben nur 30 Tage! 30! Nicht mehr!
    Die Zeit ist nächste Woche um. Da beginnt wohl die russische Offensive im Osten der Ukraine. Sie wird entscheidend sein. So oder so.

    Für mich wird aus dieser Rede deutlich, daß die Schwarzen in Frankreich wohl kaum (mehrheitlich) Macron wählen werden, sofern sie überhaupt zur Wahl gehen.
  • 03.04.22, 18:56
    eulenspiegel

    AW: Krieg in der Ukraine

    Von Baud gibt es auch folgendes interessantes Interview:
    https://zeitgeschehen-im-fokus.ch/de...l#article_1306
  • 03.04.22, 17:02
    aerolith

    AW: Krieg in der Ukraine

    Las heute die Ausführungen eines Schweizers namens Jacques Baud. (https://corona-transition.org/jacque...in-der-ukraine) Der Mann behauptet u.a. vier Dinge, die mich nachdenken lassen:


    1. Die Krim soll bereits vor der Unabhängigkeitserklärung der Ukraine im Jänner 1991 ihre Unabhängigkeit erklärt haben. Kiew erkannte diese Erklärung nicht an und ließ die Krim-Regierung 1995 gewaltsam entfernen.
    2. Die Zahl der als nazistisch bezeichenbaren Kämpfer in der Ukraine soll 100000 betragen. Sie sind vollständig im ukrainischen Heer integriert.
    3. Die Unabhängigkeitserklärung der beiden Gebiete Donbaß und Luhansk wurde von Kiew nicht anerkannt. Das Minsker Abkommen sah vor, daß sich Kiew bemühen werde, mit den nach Autonomie strebenden Gebieten Übereinkommen zu finden. Statt dessen ließ man diese Gebiete bombardieren, was zu vielen Toten führte - und zu 100000 Flüchtlingen, die diese Gebiete Richtung Rußland verließen.
    4. Putin nahm Art. 51 der UN-Charta für sich in Anspruch, der es ihm erlaube, im Sinne einer kollektiven Verteidigung, den beiden Autonomiegebieten mit militärischen Mitteln zu Hilfe zu kommen.


    All diese Punkte werden in ihrer Rechtmäßigkeit von der Ukraine bestritten.
    Der vierte Punkt ist besonders heikel.

    Artikel 51 der UN-Charta

    Diese Charta beeinträchtigt im Falle eines bewaffneten Angriffs gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen keineswegs das naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung, bis der Sicherheitsrat die zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Maßnahmen getroffen hat. Maßnahmen, die ein Mitglied in Ausübung dieses Selbstverteidigungsrechts trifft, sind dem Sicherheitsrat sofort anzuzeigen; sie berühren in keiner Weise dessen auf dieser Charta beruhende Befugnis und Pflicht, jederzeit die Maßnahmen zu treffen, die er zur Wahrung oder Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit für erforderlich hält.
    Im letzten Satz muß das Bezugswort "es" heißen, nicht "er".

    Das würde bedeuten, daß sich Rußland angegriffen gefühlt haben muß. Nun ja, man kann sich immer angegriffen fühlen. Das sollte in unseren Zeiten nicht bedeuten, daß man Krieg führen darf.
  • 03.04.22, 09:33
    anderedimension

    AW: Krieg in der Ukraine

    Wie die neue Weltordnung aussieht...das wird wohl vor allem von den Chinesen abhängig sein. Die Chinesen denken pragmatisch...wollen möglichst mit allen Geschäfte machen. Das sieht man schon an der Belt and Road Initiative (Neue Seidenstraße)...wo die Chinesen an jedes Land dieser Erde eine Einladung verschickten...die sechs Handelskorridore die ganze Welt umspannen. Und diese NS wird zum Problem für Europa...weil die ohnehin unbequemen Staaten Polen und Ungarn bereits hohe Investitionszusagen seitens der Chinesen in der Tasche haben...ebenso wie Italiener, Portugiesen und Spanier auch. Das könnte Europa spalten...wenn es darum geht...sich von den Chinesen unabhängiger machen zu wollen. Aktuell sieht es eher so aus, dass genau das Gegenteil davon passieren wird...wir von den Chinesen noch abhängiger sein werden...als das ohnehin schon der Fall ist. Da helfen Flinten-Uschi auch keine Beraterverträge mehr...wenn es darum geht...mit den Chinesen zu verhandeln. Uschi hatte versucht Druck auf die Chinesen auszuüben...als die darauf hinwies...dass China mit der EU sechsmal so viel Umsatz macht...wie mit den Russen. Aber dieser Umsatz ist in der EU sehr ungleich verteilt...weshalb es der EU aus diesem und aus dem o.g. Grund wohl kaum gelingen wird...hinsichtlich China mit einer Stimme zu reden.

    Der Westen beteuert seine Geschlossenheit...die man in diesen Tagen zeigt. Diese Geschlossenheit ist der Angst geschuldet...ist aus der Not geboren. Sobald wieder Frieden einkehrt...denkt erst mal wieder jeder nur an sich. Aktuell die Wahl in Ungarn...in ein paar Wochen die Wahl in Frankreich - wohin die Reise geht...das wird auch sehr stark von den Protagonisten...den jeweiligen Persönlichkeiten abhängig sein. Ich glaube man sollte dem...das aus diesem Konflikt heraus so alles gesagt und angekündigt wird...keine allzu große Bedeutung schenken. Der Westen wird schon bald wieder Geschäfte mit den Russen machen...weil ein isoliertes Russland eine viel zu große Gefahr darstellt.
  • 02.04.22, 16:04
    eulenspiegel

    AW: Krieg in der Ukraine

    ad 1) Ja, Russland wird versuchen (!), sich näher an Asien anzuschließen; Die eurasische WU wird der Westen - sprich US-Dollar-Unlce-Sam - mit allen (!) Mitteln torgedieren und verhindern. Man sieht, wie weit man ging, um NS2 zu vereiteln - bis an den Rand eines Weltkriegs.

    ad 2) Glaub ich nicht, dem Chineser ist das Hemd näher als der Rock; Wenn sich nicht ein deutliches Übergewicht wirtschaftlich gegenüber EUSA ergibt, werden China und Indien sich dem Westen zuwenden.

    ad 3) Ja, so isses. D. h. EUropa wird weiter den atomaren Schutzschild der USA und von F/GB brauchen. EUropa wird es nicht schaffen, sich von US-Einfluß zu emanzipieren und daher immer von Washington erpressbar sein. Einzig möglicher Ausweg F, GB und D bilden eine eigene, glaubwürdige atomare Abschreckungsmacht. Dazu fehlt uns die Courage.

    ad 5) Irrtum Euer Ehren. Die Staatsverschuldung ist ein Nullsummenspiel, was die Forderung des Einen, ist die Schuld des Andern. Eine radikale Geldentwertung trifft nicht den Staat, sondern nur die Guthaben seiner Bürger. Staatsbankrott trifft die Wohlständigen, die Armen und Ärmsten und niemals die Reichen und Superreichen. Aber die EZB wird alles tun, diesen hinauszuschieben. Der Dollar wird auf absehbare Zeit die global dominierende Währung bleiben. Die US-Musterdemokraten und Superrepublikaner werden sich eben mit weniger Super- und Musterstaaten verbinden (Saudis, Golfstaaten)

    ad 6) ganz Europa hat sich für die falsche Seite entschieden. Aus Angst vor dem bösen Russen, aus Angst vor der eignen Kraft und Macht, die man entwickeln könnte, wenn man sich endlich von den US-Interessen abkoppelte. So bleiben wir weiter der Büttel US-Amerikas. Weil unsere Staatsleute keine Statur haben, sondern allesamt Zwerge sind.
  • 02.04.22, 14:07
    aerolith

    AW: Krieg in der Ukraine

    Nun ja, es waren nicht nur ein paar Millionen DM. Er handelte u.a. aus, daß für die rückkehrenden Soldaten aus der DDR etwa 500000 Wohnungen gebaut werden sollten, zudem verlangte er Engagement der bundesdeutschen Wirtschaft in den GUS-Staaten, das waren schon etliche Milliarden, die da zum Vorteil der einstigen Sowjetunion zusammenkamen. Die bundesdeutsche Wirtschaft übernahm da allerdings auch die Verträge der einstigen DDR-Konkurrenz (die DDR war der Haupthandelspartner der Sowjetuinion, wenn man das Handel nennen kann: die Sowjetunion lieferte Rohstoffe, die DDR die Konsumartikel und durfte ein wenig Öl behalten); es war also kein Verlustgeschäf; es wird erst itzt eines, da sich die Wirtschaft der BRD von der Rußlands löst - ein großer Fehler. Man vergesse auch nicht, daß die Sowjetunion ihre Besatzungszone völlig ausplünderte und somit "DDR-Deutschland" Reparationszahlungen in Billionenhöhe an die Sowjetunion gezahlt hatte. In der BRD (Westbesatzungszonen) lief das anders: da hatten sich die amerikanischen Plutokraten die Aktienmehrheiten der wichtigsten westdeutschen Firmen gesichert, will heißen, sie hatten sie sich 1945 schlichtweg genommen und brauchten die Deutschen als Fachkräfte, was bedeutete: die Bundesdeutschen arbeiteten zum Großteil für die Amerikaner, weil die ja die meisten Anteile in den großen Betrieben hatten; etwa 1% der Kriegsbeute floß als Marschallplan-Kredit an die BRD zurück... Zurück zur DDR: Bis etwa Mitte der 1950er Jahre flossen etwa 40% des BIP der DDR in die SU. Rückfluß? nado, nix, nothing - Als die Russen abgezogen waren, Mitte der 1990er, hinterließen sie Milliardenschäden: abgewohnte Kasernen, verminte, verseuchte und weitgehend unbewohnbare "Armeegelände", ein paar tausend km². Meine Mama erzählte mir von einem Besuch des damaligen Bundesfinanzministers Waigel in Magdeburg. Es ging um die Sanierung der verlassenen Militärgebäude (preußischer Kasernenbau); es stand die Frage, was damit passieren sollte. Waigel zeigte sich entsetzt über den inneren Zustand dieser Gebäude. Von außen sahen die meisten noch manierlich aus, von innen dagegen... Vollgeschißne Keller, alles abmontiert, was irgendwie nützlich sein könnte, von Türklinken bis zur Fensternische... In Magdeburg gab es etwa 40000 Russen, die zum Gutteil in den alten deutschen Villen der Offiziere im Herrenkrug wohnten. Allein die Sanierung dieser Gebäude, in denen dann die Finanzministerien und Landesbehörden einzogen, dürfte einige hundert Millionen gekostet haben. Neue Soldaten bekam Magdeburg nicht.
    Die Russen boten das Gebiet um Königsberg an. Kohl hätte es haben können - für wenig Geld. Dumm, daß er es nicht tat. Nun stehen dort gefährliche Waffen, die uns und Skandinavien bedrohen, außerdem ist dieses Gebiet immer noch wirtschaftlich unentwickelt. Dummer Kohl!

    Aber lassen wir das und schauen nach vorn. Der Ukraine-Krieg hat geopolitische Folgen; ich liste mal ein paar auf:
    • Rußland wendet sich von Europa weg und Asien zu: Bildung einer eurasischen Wirtschaftsunion aus den mittelasiatischen Staaten, China, Indien und Iran;
    • Rußland wird mit diesen Staaten auch eine Militärgemeinschaft eingehen, eine Form kollektiver Sicherheit in Eurasien;
    • das Konzept der friedlichen Koexistenz scheint gescheitert: Sicherheit gibt es nur noch im Kontext der Drohgebärde: wer Atomwaffen besitzt, wird ernstgenommen, wer nicht, braucht einen Partner, der ihm Sicherheit gewähren kann;
    • Venezuela rückt wieder in den Fokus energiepolitischer Interessen: es muß sich grundsätzlich entscheiden, ob es sich dem neuen eurasischen Block zugesellt (was als amerikanisches Land problematisch werden dürfte) oder seine Zukunft in Europa sieht;
    • Dollar und Euro werden an Bedeutung verlieren, was nicht an der immensen Staatsverschuldung liegt, denn das Wesen von Dollar und Euro liegt im Zentralbanksystem und wird nach diesem Krieg zu Grabe getragen werden müssen;
    • die BRD hat sich für die falsche Seite entschieden, was für die EU bedeutet, daß sie nur noch eine Randbedeutung in der Weltwirtschaft besitzen wird, aber Zielort der Migrationsströme bleibt, was wiederum zunehmende innenpolitische Verwerfungen und Kämpfe erzeugen wird.


    Das ist die Bestandsaufnahme, die so (schnell) oder so (langsam) eintreten dürfte. Auch bei einem Sieg der Ukraine, der nicht anzunehmen ist, ändert sich an den gezeigten Folgen nicht wirklich etwas, es würde sich nur in Nuancen verändern.
  • 30.03.22, 17:33
    anderedimension

    AW: Krieg in der Ukraine

    Dass es dieses Versprechen gab, das lässt sich nicht abstreiten. Für Russland war Gorbatschow eine Katastrophe. Ihm haben wir es zu verdanken, dass der heutige Präsident Putin heißt. Gorbis Öffnungspolitik war mehr aus der Not...und weniger aus tiefster Überzeugung heraus geboren. Die stärkste Waffe der BRD ist ihre Scheckbuchpolitik. Die Summe...die Gorbatschow für die Wiedervereinigung aushandelte...ein paar hundert Millionen D-Mark...war ein Witz. Das zeigt aber...in welcher Not Russland damals steckte. Die Bilder...als Millionen von Russen in ewig langen Schlangen vor leeren Lebensmittelgeschäften standen...die gingen um die ganze Welt. Aus einer Position der Schwäche heraus zu verhandeln...das ist nicht besonders klug. Egal welchen Preis Russland aufgerufen hätte...die BRD hätte ihn bezahlt. Die USA war sofort Feuer und Flamme...die Franzosen etwas skeptisch...die Engländer gegen unsere Wiedervereinigung...nicht weil sie unsere Waffen...sondern unser Scheckbuch fürchteten.
  • 30.03.22, 16:56
    aerolith

    AW: Krieg in der Ukraine

    Ich glaube, die Russen haben sich 1990 übertölpeln lassen. Die Amis haben sich nicht schriftlich festnageln und das nicht paraphieren lassen, also das mit der Ost-Erweiterung. Ihr Chefstratege Fukuyama faselte was vom Ende der Geschichte, also glaubte keiner, daß sich Rußland von dem Schlag des Machtverlusts 1989 würde erholen können. Das war ja auch so, bis Putin die Macht ergriff. 20 Jahre Chaos in Rußland. Als Putin die Macht besaß, erinnerte er sich seiner guten Zeiten in Deutschland (Dresden), reiste nach Deutschland und hielt im Reichstag seine berühmte Rede, in der er eine neue (europäische) Sicherheitsarchitektur entwarf, eine ohne die USA. Diese Architektur stellte die Bundesregierung vor die Wahl, den Weltkrieg doch noch zu gewinnen oder die Niederlage einzugestehen. Man gestand ein, verzichtete also auf ein Europa von Wladiwostok bis Lissabon (unter weitgehend deutscher Führung) und wählte die andere Karte: also die Satrapie von Amerikas Gnaden.
    (Mir wäre es sehr recht gewesen, wenn es ein europäisches Sicherheitskonzept gegeben hätte, das man früher oder später auf China und die USA hätte erweitern können.) Putin brachte Ordnung in sein Imperium und arrangierte sich mit China und Indien, die in diesem Konflikt nun auch eher auf seiner Seite stehen. Natürlich müssen China und Indien auf Amerika Rücksicht nehmen, können sich also nicht vollends auf Putins Seite schlagen.

    Auch in diesem Krieg scheint es, als ließe sich Rußland übertölpeln. Wer angreift, der hat nach westlicher Logik die Schuld. Das kennen wir aus dem ersten und zweiten Weltkrieg, wobei ich den zweiten Weltkrieg hier doch dieser "Logik" subsumieren möchte, den ersten nicht. Der Angriff gegen Frankreich war richtig, wenn man nur eine kleine Chance haben wollte. Es war Notwehr. Der Angriff im zweiten Krieg war keine Notwehr, sondern imperialistischem Raumdenken geschuldet.
    Rußland läßt sich übertölpeln, weil Putin in den Verträgen mit dem Westen wohl nicht davon ausging, daß der Dollar/Euro auch eine politische Waffe sind, um Rußland zu isolieren. Er hätte in die Verträge reinschreiben lassen müssen, daß in Rubel bezahlt werden muß. Der Westen hat die Zahlungswege für Rußland nun sehr erschwert (die beiden größten russischen Banken sind noch im SWIFT, also würde das mit dem Euro/Dollar-Zahlungsverkehr schon noch klappen), aber die Schäden für die russische Finanzwelt gehen in die Milliarden, ich las eine Zahl von 300 Milliarden, die im Westen eingefroren worden sind und sicherlich als "Wiedergutmachung" für die Schäden in der Ukraine verwendet werden düften, die zur Zeit 560 Milliarden € betragen sollen.
  • 30.03.22, 08:14
    eulenspiegel

    AW: Krieg in der Ukraine

    Auch ohne 'Beweis' über ein Versprechen, dass es keine Nato-Osterweiterung geben werde, ist diese politischer Nonsense und nur plausibel, wenn man den Russen als immerwährende Gefahr, als andauernde Bedrohung, als ewigen Feind betrachtet. Dass die ehemaligen WP-Mitglieder, allen voran Polen, einen tiefsitzenden Haß auf Russen pflegen, ist verständlich aus der Geschichte heraus. Dass aber der sog. Westen diesen nützt, um die Nato bis an die Grenze Russlands zu erweitern, ist verantwortungslos. Statt den Dialog mit Russland, sucht man Streit und Konflikt. Die vom Westen finanzierten sog. 'Demokratiebewegungen' (Maidanaufstand, Nawalny und Co.) wären bei uns allesamt Querdenker, Neonazis und Demokratiefeinde. Ich kann mir nicht helfen, aber die USA werden nicht ruhen, bis sie sich das rohstoffreiche, bodenschatzgesegnete und unbegrenzt weite Russland einfach unter den Nagel gerissen haben. Read my lips.
  • 29.03.22, 11:40
    WirbelFCM

    AW: Krieg in der Ukraine

    Die Russen haben letztens Dokumente vorgelegt, die dieses Versprechen hinsichtlich der NATO-Osterweiterung bestätigen sollen. Ich kann mir such beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Russen 1990 die DDR ohne so ein Versprechen aufgegeben hätten! Das wäre äußerst dämlich von ihnen gewesen
  • 29.03.22, 00:20
    eulenspiegel

    AW: Russophobie

    Du bist Historiker - oder so was Ähnliches. Gibt es den Zeitgeist - Ungeist - was weiß ich, eine Automatik, die Völker, Staatsleute, Führer oder sonstige Figuren wie unter Zwang stellt, die Vernunft, den Verstand ausblendet und Völker, Staaten und deren Repräsentanten wie Marionetten hampeln lässt? Es sieht so aus, als ob alle Parteien grad von allen guten Geistern verlassen wären und wie gebannt, hypnotisiert, programmiert gradewegs ins Unglück, vielleicht sogar in die globale Katastrophe taumeln. Zumindest sieht es so aus, als ob zu gewissen Zeiten in der Geschichte eine Art Automatik, Mechanik des Bösen am Werk wäre und die Entscheidungsfreiheit und den Gestaltungswillen der jeweiligen Protagonisten bestimmte.
  • 28.03.22, 18:42
    aerolith

    Russophobie

    Der Krieg in der Ukraine hat mehrere Väter. Man hätte ihn verhindern können. Aber die wichtigeren Gleichen wollten ihn (nicht verhindern). Warum nicht, könnte man fragen. Zuerst aber sei hier mitgeteilt, daß der Westen offensichtlich kein Interesse daran besitzt, russische Sicherheitsinteressen zu respektieren. Man setzt das Selbstbestimmungsrecht der Völker dagegen. Anders gesagt: das monoide Sicherheitsinteresse eines Landes gilt nichts gegen das kollektive Sicherheitsinteresse eines Bündnisses. Das hatten wir schon einmal. Mit dergleichen Rabulistik agierte in den 1930er Jahren der Völkerbund gegenüber dem Reich, das bilaterale Verträge abschloß, aber sich einem kollektiven Sicherheitsinteresse verweigerte. Rußland kennt dies. Seit 1917 wollte niemand mit Rußland sprechen, es war ausgestoßen. Nur die Deutschen wollten mit Rußland sprechen, nach dem Weltkrieg, und schlossen in Rapallo mit der Sowjetunion einen Vertrag, der über bilaterale Handelsbeziehungen weit hinausreichte und Rußland wie das gechaste Reich aus der Isolation löste. Ein guter Plan, wäre da nicht der Westen gewesen, dessen Reparationsforderungen das Reich weit überspannen mußten und sich vorerst entspannten, als die politischen Schulden zu individuellen der Reichsbürger gemacht wurden: Dawes-Young-Plan. Das funzte genau ein Jahr, dann kam die Weltwirtschaftskrise... Lassen wir das. Rußland jedenfalls nahm an diesen Spannungen im Rest der Welt nicht teil und baute seine Schwerindustrie auf. Das Reich wurde wieder stärker und suchte Expansionsmöglichkeiten. Die sollten im Osten liegen. Krieg.
    Nach dem Krieg bildeten sich zwei kollektive Sicherheitssphären, wobei die miteinander verbündeten Staaten im grunde nur den machtpolitischen Interessen ihrer führenden Länder dienten. Diese Systeme allerdings bewirkten weitgehend Frieden in Europa. Der Krieg fand im Kalten statt, die heißen A-Waffen blieben kalt. Nach dem Fall der Bärliner Mauer versprach der Sieger dem Verlierer, daß er sich in puncto Annäherung an dessen Grenzen zurückhalten würde. (Daß er das versprochen haben soll, wurde in den letzten Woche wiederholt angezweifelt; allerdings gibt es noch genau lebende Augenzeugen aus den Gesprächen dieser Tage, die eben genau dieses Versprechen nennen.)
    Die Angst heutiger Anrainerstaaten Rußlands rührt aus der Zarenzeit und dem Stalinismus, letztlich auch in dem strategischen Denken der russischen Imperialisten, deren Ziel die Eroberung Konstantinopels ist. Kurz gesagt: Zugang zu Indien im Süden, Eindämmung Japans im Osten, Zurückdrängung Chinas im Südosten, dazu die Herrschaft über das Schwarze Meer, einen nicht nur knappen Zugang zur Ostsee und die Herrschaft über die Arktis. Das sind, grob gesprochen, die strategischen Ziele des imperialistisch denkenden Rußlands, dieser Festlandmacht. Eine Kontinuitätslinie wird über Peter den Großen, Katharina, Alexander II, Stalin bis zu Putin gezogen. Wohl gemerkt, wir reden hier über ein Land, das ungefähr ein Viertel des BIP der BRD erwirtschaftet, dessen Militärausgaben etwa denen Britanniens gleichen und daß mit großen Versorgungsschwierigkeiten seiner Bevölkerung seit jeher kämpfen muß, mit Korruption, Mafia, Oligarchen und einem fehlenden Rechtsverständnis, fehlenden demokratischen Strukturen. Aber Rußland ist ein Kulturvolk. Leute wie Dostojewski, Puschkin, Lenin oder Tschaikowski fallen nicht von den Bäumen.
    Dieses Rußland, das uns Deutschen intellektuell nähersteht als Frankreich, Polen oder Spanien und für das wir immer schon ein Fixationspunkt waren, ein aus Haßliebe gezeugtes Sehnsuchtsland, in dem sich jeder der großen Russen wenigstens für einige Jahre aufgehalten hatte, durch daß er geprägt wurde, um dann in Rußland die Saat auszustreuen. Ich befürchte, das trifft v.a. für die Ost- und Mitteldeutschen zu, nicht aber für die Westdeutschen, was, ganz nebebei bemerkt, auch den Streit in der AfD erklärt, wo Westverbände die Russophilie der ostdeutschen Landesverbände nicht verstehen können, weil sie eben dem westdeutsch-amerikanischen Blickwinkel folgen, den ich eingangs beschrieb.
  • 19.03.22, 09:26
    aerolith

    AW: Krieg in der Ukraine

    In diesem Ordner geht es nicht so sehr um das Tagebuch des Kriegs, vielmehr um Ursachen und allgemeine Betrachtungen. Ich fand ein Zitat vom polnischstämmigen US-Präsidenten-Berater Brzeziński:

    „Man kann gar nicht genug betonen, dass Russland ohne die Ukraine aufhört, ein Imperium zu sein, mit einer ihm untergeordneten und schließlich unterworfenen Ukraine aber automatisch ein Imperium wird.“ (Brzeziński, NZZ, 29.10.99)
    Rußland muß, um global mitspielen zu können, die Ukraine beherrschen. Aus geopolitischern US-Sicht: Man muß die Ukraine beherrschen, um Rußland zu beherrschen. Das Ziel wurde in drei Anläufen schließlich erreicht:

    erstellt von https://de.gegenstandpunkt.com/artik...-russland-nato
    Und schon gleich nicht hat man im Fall der Ukraine lockergelassen. In einem ersten Anlauf wird 2004 vermittels einer ‚Farbrevolution‘ der ‚prowestliche‘ Juschtschenko an die Macht gebracht, und 2008 stellen die USA der Ukraine und Georgien den Eintritt in ihr Kriegsbündnis in Aussicht. Nach Juschtschenkos Ablösung durch Janukowitsch erfolgt der zweite Anlauf: 2014 wird letzterer, nachdem er das Assoziationsabkommen mit der EU abgelehnt hatte, durch einen mit amerikanischer Hilfe organisierten Aufstand auf dem Maidan gestürzt; das nationalistische russlandfeindliche Lager übernimmt die Macht und erklärt die Ukraine umgehend zum Schutzobjekt von EU und USA. Dass genau das der höhere Sinn und Zweck der EU-Osterweiterung war, hat die EU auch ausdrücklich zu Protokoll gegeben: Die geplante Assoziation der Ukraine mit der EU gehe Russland nichts an, hieß es damals, keineswegs werde man mit Russland darüber verhandeln. [1]
    Der kritische Punkt lautete: Wie lange ließ sich Rußland diese Politik gefallen? Würde es eigene imperiale Ziele aufgeben um des lieben Friedens willen? Würde es sich neu orientieren und die Brz.-Doktrin ad absurdum führen? Oder würde es zurückschlagen, will heißen, aggressiv reagieren?

    Wie wir heute wissen, schlug es zurück. Rußland schlug immer zurück. Es ist nicht davon auszugehen, daß Putin von der Schlagkraft des ukrainischen Heeres überrascht worden ist. Die Entwicklung des ukrainischen Heeres ist ein langer Prozeß. Im Vorgehen Putins und seiner Generalität ist ein klarer Plan zu erkennen, der sich nach und nach verwirklicht.

    das ukrainische Heer entwickelte sich in den letzten zwanzig Jahren:
    Das ukrainische Heer, seit 2016 im Rahmen des Comprehensive Assistance Package for Ukraine in allen seinen Abteilungen von verschiedensten NATO-Staaten mit Hundertschaften von Ausbildern arbeitsteilig gedrillt, in mehr oder minder ununterbrochenem Manöverbetrieb an NATO-Standards in Sachen Bewaffnung, Organisation, Kampftechnik herangeführt, hat enorm an Schlagkraft gewonnen. Aus einer depravierten Truppe mit ein paar Tausend noch einsatzfähigen Soldaten, im Donbass-Krieg vernichtend geschlagen, ist ein ernstzunehmender Kriegsgegner mit eigenen militärischen Fähigkeiten geworden. [4] Etwa die Hälfte der ukrainischen Armee steht an der Kontaktlinie im Osten; dazu kommen die bewaffneten Formationen der ukrainischen Rechten. Die Truppe ist ausgestattet mit gebrauchten Waffen in größeren Mengen und zunehmend auch modernem US-Gerät, das inzwischen nicht mehr frontfern gelagert – wie noch von der Trump-Administration gefordert –, sondern eingesetzt wird, ebenso wie neuerdings türkische Kampfdrohnen – so viel zur Einhaltung des sogenannten Waffenstillstands vonseiten der Ukraine. Die amerikanische Luftwaffe liefert die für eine Invasion in die Separatistenrepubliken nötigen Daten. [5]
    Wenn man das weiß, ergibt sich daraus dreierlei für die russische Wehrmacht:
    1. gezielte Angriffe auf die militärischen Zentren der Ukraine;
    2. Konzentration der Angriffe im Osten und
    3. Einbindung russischer Sympathisanten vor Ort.
    Die ersten beiden Aspekte wurden gut umgesetzt. Beim dritten Punkt hapert es. Erstaunlicherweise (für Rußland) ergreifen die russischen Ukrainer wenig Partei für die angreifenden Russen aus dem russischen Kernland. Sie verhalten sich eher abwartend.
    Aber die beiden ersten Aspekte dürften gut umgesetzt werden. Man kann auf den Frontkarten (bei der FAZ gut aktualisiert: https://www.faz.net/aktuell/politik/...-17804564.html) ein systematisches Vorgehen der russischen Angreifer erkennen. Sie haben sich nun von Kiew wegbewegt und wenden sich dem östlichen Kriegsschauplatz verstärkt zu. Der Eroberungswunsch Kiews wird ausgesetzt.
  • 17.03.22, 10:59
    WirbelFCM

    AW: Krieg in der Ukraine

    Soweit korrekt nach meiner einschätzung. Allerdings sollte - nein MUSS - man dabei noch erwähnen, dass diese ukrainische regierung überhaupt erst durch einen von außen (EU, NATO, USA) inszenierten Putsch an die macht kam, in dem man die gewählte, rechtmäßige regierung 2014 mit Hilfe der Klitschko-Marionetten fortjagte. Bis dahin war die ukraine ein relativ ruhiges und auch wirtschaftlich gut entwickeltes land wo russen und ukrainer überwiegend relativ friedlich miteinander lebten. Natürlich war die ukraine wirtschaftlich (noch) nicht so gut entwickelt wie die westlichen staaten (dafür aber sicher auch nicht so hoch verschuldet), aber doch wesentlich besser als die nahostländer oder viele andere ostblockstaaten. Dazu gehört die ukraine zu den top10 der welt in punkte bodenschätze und landwirtschaftlicher produktion. Und so ganz nebenbei ist es militärisch ein immens wichtiger standort, um NATO-Truppen vor Putins Haustür positionieren zu können.
  • 17.03.22, 06:29
    aerolith

    AW: Krieg in der Ukraine

    Es soll in diesen Tagen einem leicht gemacht werden: Auf der einen Seite sind die Guten, die um ihre Souveränität kämpfenden Ukrainer; auf der anderen Seite die Aggressoren aus Rußland, angeführt vom Light-Hitler Putin, der Inkarnation des Bösen. Es soll? Nun, die Leitmedien der BRD lassen keinen anderen Schluß zu. Der Russe per se ist böse, der Ukrainer per se ist der Gute, das Opfer, auf der Flucht, verfolgt und bombardiert - ein klassisches gut-böse-Szenarium.
    Doch wir lehren an der ISH, daß ein historischer Blick immer multiperspektivisch erfolgen sollte, um eine ernstzunehmende Situationsbeschreibung und Wertung vornehmen zu dürfen. Schauen wir uns die Situation also ein wenig genauer an:
    Neonazis haben während des Maidan 2014 (die sogenannte orangefarbene Revolution in der Ukraine) entscheidend mitgewirkt. Sie drangen an die Macht und besetzten etliche Führungspositionen im ukrainischen Staat. Ihr militärischer Arm waren und sind nationalistische Bataillone wie „Asow“ und etliche Freicorps, die Nazis aus der Welt versammeln und gezielt gegen Russen in der Ukraine einsetzen. Das ist kein Joke. Die Regierung der Ukraine deckt diese Nazis, die nichts neben sich dulden, ihre Aufmärsche, sie bezahlt und bewaffnet sie und schickt sie in Krisengebiete, z.B. den Donbaß oder Lugansk in der Ostukraine, um dort die Russen niederzuhalten und am Selbstbestimmungsrecht zu hindern. Das ist Absicht, Kalkül, der politischen Plan. Die Ukraine soll zum NATO-Staat und zur EU geputscht werden, ganz gleich, ob in der Ukraine Rechtstaatlichkeit oder Demokratie garantiert werden könnten. Selenski setzt diese Nationalisten ein, zusätzlich Territorialverteidigungskommandos, eine Art von Bürgerwehr, in der jeder mittöten darf, der ein Gewehr halten kann. Rechne sich jeder selber aus, was das bedeutet. Ziel: die ukrainischen Russen aus der Ostukraine vertreiben/töten. Seit 2014. Der russische Außenminister Lawrow brabbelte was von 14000 toten Russen durch nazistische Ukrainer in den letzten Jahren, bemühte sogar das Wort „Völkermord“, um die ukrainische Politik zu beschreiben. Dahingestellt. Nicht dahingestellt aber sei es zu fragen, wo der Aufschrei über diese Verbrechen in der demokratischen Öffentlichkeit blieb. Es gab ihn nicht. Man nahm es hin. Wer stumm bleibt, wenn er schreien müßte, stimmt zu.
    Nun die andere Seite: Die ukrainischen Russen ihrerseits sind auch kein Kind von Traurigkeit. Die Russen in der Ukraine fühlen sich seit der Russifizierung in den 1930er Jahren als Herren im Lande. Homodolor. Stalin legte in den 1930ern Kontingente fest. Die Russen zogen von Haus zu Haus und bestimmten den und den dazu, zu sterben. Eine Quote entschied darüber, wer leben, wer sterben mußte. 12, 13% durften Ruthenen sein. Ukrainer. Völkische Siedlungspolitik gab es nicht nur unter den Nazis, auch bei den Bolschewiken. Nach 1990 erinnerten sich viele Ukrainer an diese Praxis der Russen. Haß! Und nun kommen sie wieder, die Russen, die Hunnen, die Gefahr aus dem Osten. Alte Feindbilder. Aber diesmal ist es kein rein slawischer Konflikt, sondern einer von geopolitischen Ausmaßen. Diesmal köcheln viele mit. Die Amerikaner, stets an bloodlands interessiert, v.a., aber auch die Chinesen, die Gewehr bei Fuß stehen und den Osten Rußlands im Visier haben dürften, wenn Putin verliert. In der BRD reibt sich der MIK die Hände: 100 Milliarden Aufrüstung. Verlierer sind die Autofahrer und die ärmeren Bevölkerungsschichten, die höhere Spritpreise und eine allgemeine Teuerung erdulden müssen. Verlierer dieses militärischen Konflikts sind auch die Flüchtlinge, gleichwohl viele von ihnen in der BRD unterkommen werden und dort über kurz oder lang besser leben dürften als in der Ukraine. Die ukrainischen Städte werden mit europäischem Geld wieder aufgebaut werden. Die Toten sind tot.
    Ausblick: Kriegsgefahr. Wenn ein Staatschef die Diplomatie aufgibt und Waffen sprechen läßt, verläßt er den Diskurs. Dann ist er auch für viele unschuldige Opfer verantwortlich zu machen. Wenn ein Staat aber Kriegsgerät in eine Kriegsregion schickt, dann ist das verwerflich, denn so etwas kann sich auch gegen die mutmaßlich Unterstützten wenden. So haben die Russen nicht wenig Kriegsgerät erobert und benutzen dieses gegen diejenigen, von denen sie es erobert haben. Dumm gelaufen, aber so etwas passiert nun mal nur dann, wenn man überhaupt Kriegspartei ist und jemanden nicht nur humanistisch hilft.
  • 12.03.22, 17:53
    aerolith

    AW: Krieg in der Ukraine

    Machen wir uns nichts vor, es ist ein imperialistischer Raubkrieg. Ich habe nun eine ganze Weile hin- und herüberlegt, ob die NATO oder Putin ursächlich Schuld tragen. Die sarkastische Lösung hätte Achtpanther folgendermaßen formuliert:

    Eine Versuchsanordnung. Eine Spinne. Acht Beine. Ein Forscher. Eine Stange liegt auf zwei Böcken in etwa zwei Zentimeter Höhe. Ein Protokoll.
    Forscher setzt die Spinne vor die Stange. Ruft: "Spring!" Spinne springt über die Stange. Forscher schreibt: "Spinne mit acht Beinen. 2.3.22, 2:22 Uhr. Spinne springt nach Aufforderung mühelos über die Stange."
    Forscher reißt der Spinne ein Bein aus und wiederholt den Versuch. Spinne schafft den Sprung. Forscher schreibt: "Spinne mit sieben Beinen. 2.3.22, 2:23 Uhr. Spinne springt nach Aufforderung über die Stange."
    Forscher reißt der Spinne ein Bein aus und wiederholt den Versuch. Spinne schafft den Sprung. Forscher schreibt: "Spinne mit sechs Beinen. 2.3.22, 2:24 Uhr. Spinne springt nach Aufforderung etwas gequält über die Stange."
    Der Forscher wiederholt den Vorgang mehrere Male. Bis zum letzten bein.
    Forscher reißt der Spinne das letzte Bein aus und wiederholt den Versuch. Bei der Spinne keine Reaktion. Der Forscher schreit die Spinne an. Keine Reaktion. Forscher schreibt: "Spinne ohne Bein. 2.3.22, 2:32 Uhr. Spinne verliert, wenn sie keine Beine mehr besitzt, das Hörvermögen."

    Ich glaube, Putin ist die Spinne. Die Beine sind die ehemaligen Satrapen der UdSSR.

    Apropos Satrapen. Es gibt verschiedene Erklärungsmuster, um einen Krieg hinsichtlich seiner Ursachen zu erfassen. Die älteste uns bekannte Idee hatte Thukydides, als er drei Hauptursachen für Kriege formulierte:

    1. Angst (der böse Nachbar könnte selber angreifen, also kömmt man ihm zuvor);
    2. Ehrgeiz (man hat ja Pläne im Leben, will etwas hinterlassen, v.a. als Politiker);
    3. Gier (Nachbars Töchter sind immer die schönsten).


    Wer einen Krieg beginnt, der will aus dem einen oder anderen Grund genau das. Nun wurde im Ukraine-Krieg behauptet (von russischer Seite), daß ukrainische Nationalisten einen Völkermord an russischen Bewohnern der Ukraine planten und mit Hilfe der ukrainischen Regierung auch seit dem Maidan durchführten. Die ukrainische Regierung ihrerseits unterstützte (Konjunktiv) deshalb diesen Krieg gegen Teile des eigenen Volkes, zumal sie sich von den USA und ihren Helfern (auch der BRD-Regierung) unterstützt wähnt/e.

    Trennen wir das eine vom anderen und fragen uns, was Substanz (Wesen, Kern) des Konflikts und was Akzidenz (Zufall, Auslöser) ist.

    Ich bin mir nicht sicher, was was ist.
  • 07.03.22, 11:08
    WirbelFCM

    AW: Krieg in der Ukraine

    So, nun haben die „Verschwörungstheorien“ mal wieder offizielles Gewicht bekommen

    Russland legt Beweise für die Entwicklung biologischer Waffen in der Ukraine vor

    wer rt deutsch wegen der DNS-Sperre nicht mehr öffnen kann (wäre ja auch noch schöner, wenn wir dem Feind erlauben würden, seine Version der Geschichte zu verbreiten ) braucht dafür nur einen neutralen DNS server wie den von cloudfare in seinem router eintragen (s. Anhang).

    Weiterer vorteil des ganzen: da der dns server von cloudfare der aktuell schnellste dns server ist wird das ganze internet etwas flotter

    Anhang 456
  • 05.03.22, 23:57
    eulenspiegel

    AW: Krieg in der Ukraine

    Ich hab ein ganz ungutes Gefühl. Das wird kein gutes Ende nehmen. Hoffentlich irre ich mich.
  • 05.03.22, 16:44
    WirbelFCM

    AW: Krieg in der Ukraine

    Zitat Zitat von Streusalzwiese Beitrag anzeigen
    Na gut, die Forderungen Selenskys an die Nato ist eine minder schwere Angelegenheit. Er ist verzweifelt und die Nato kann ja frei entscheiden. Problematischer finde ich, dass Männer zwischen 18 und 60 das Land nicht verlassen dürfen und den Aufruf zum Partisanenkrieg mittels Molotow-Coktails. Eine derartige Kriegsführung erhöht die Zahl der zivilen Opfer enorm.
    Partisanenkrieg ist laut HLKO übrigens nicht erlaubt! Das gilt heute als Terrorismus.
  • 05.03.22, 15:40
    eulenspiegel

    AW: Krieg in der Ukraine

    Die Forderung Selenskys nach Flugverbot über UKR würde bedeuten, dass Nato-Luftwaffe auf Konfrontation mit RUS geht. Das wäre Krieg Nato gegen RUS, also quasi WK III. Das ist Wahnsinn und die Nato schließt das - wenigstens bis jetzt - aus. Wie wir die Affen allerdings wieder von den Bäumen runterholen, ist momentan unvorstellbar. Und deshalb ist jedes Schreckensszenario noch möglich. Imho könnten das nur Biden und Putin bei persönlichen Gesprächen, doch danach sieht es nicht aus.
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