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Thema: demokratie und andere krater

  1. #226
    Ist durch nichts wegzugraulen Avatar von anderedimension
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    AW: demokratie und andere krater

    Der Wahnsinn nimmt kein Ende

    Zitat tagesspiegel.de

    03.02.2021, 05:45 Uhr
    Disney thematisiert Rassismus in Kinderklassikern„Peter Pan“, „Aristocats“ und „Dschungelbuch“ nur noch unter Aufsicht

    Disney nimmt bekannte Filme aus seinem Kinderprogramm und versieht sie mit Warnhinweisen. Ein weiterer Schritt, rassistische Darstellungen aufzuarbeiten
    https://www.tagesspiegel.de/kultur/d.../26876612.html


    Man wird in dieser Hinsicht zur Zeit sehr gut unterhalten - manchmal komme ich aus dem Lachen kaum mehr raus.

  2. #227
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    AW: demokratie und andere krater

    Der Wahnsinn ist erst am Anfang. Wie ich andernorts schon schrieb, die Correctness- und Cancel-Taliban kommen erst richtig auf Touren. Gesundheitswahn wird eines der nächsten Felder sein, das sie beackern: Warnhinweise auf alk. Getränke, Süßigkeiten, Fetten usw.

    Dann Verkaufsbeschränkungen (Schokolade ab 18?, Alkohol ab 21? Am besten gleich in eigenen Alk-shops wie in Schweden. Mit Eintrag in der Gesundheitsakte. Mengenbegrenzung: wie, schon die 4. Flasche Wein im Monat? Leider, Kontingent erfüllt, warte auf den nächsten Ersten usw.)

    Dann Eintrag in Gesundheitsakte: Kontrolle Gewicht, Alkoholkonsum (wird aus den Einkäufen extrahiert, Bargeld gibts nimma!), tägl. Kalorienkonsum, Tankrechnungen (der läuft zuwenig), Fleischkonsum, usw.

    Daraus wird eine GEsundheitsampel ermittelt: bei Orange höhere Krk-Beitrag, bei Rot Sanktionen: Meldepflicht bei Gesundheitsamt, monatliche Messung GEwicht, Blutwerte, Blutdruck, Fitness usw., daraus berechnet sich Krk-Beitrag und Steuersatz.

    Übertrieben, Paranoia?

    Vllt., aber die Richtung stimmt, die Details wird man sehen.

    Dazu kommt soziale Konditionierung und Bestrafung bei Verhaltensabweichungen.

    Bibliotheken werden durchkämmt, inkorrekte Literatur auf einen Index gesetzt, Verkauf nur an Erwachsene nach Vorlage eines Literaturführerscheins. Diesen muß man erwerben, um indizierte Litratur konsumieren zu können. Schmuggel und Besitz indizierter Bücher ist strafbar.

    Usw.

    Ja, ja, alles absurd und abwegig?

    Je absurder, umso wahrscheinlicher.

  3. #228
    Ist durch nichts wegzugraulen Avatar von anderedimension
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    AW: demokratie und andere krater

    Maskenaffäre

    Nun werden überall Stimmen laut, die da fordern die bezahlte Lobbyarbeit zu verbieten. Ein zentrales Anliegen der LMP, hier nachzulesen, die sich auf die Fahne schreibt keine Lobbyarbeit zu betreiben - weder bezahlt, noch unbezahlt. Nun werden einige sagen Lobbyarbeit sei elementar wichtig, da die Politiker von den Wünschen und Sorgen der Wirtschaftsvertreter wissen müssen, um entsprechend agieren zu können. Ja, das müssen sie...aber das heißt noch lange nicht, dass sie auch direkt mit diesen Leuten in Kontakt treten müssen. Das kann man über Mittelsmänner machen, oder auch zeitgemäß über zB eine Cloud. Für mich gibt es nicht ein einziges schlüssiges Argument, warum Wirtschaftsvertreter im Parlament ein -und-aus-gehen müssen. Die LMP ist die Partei von morgen, muss aber noch mit den Leuten von heute auskommen. Heißt, dass die Gesellschaft noch nicht die nötige Reife für eine solche Partei besitzt. Die Vorstellung...man mache alle vier Jahre sein Kreuz und der Mohr hat seine Schuldigkeit getan...die ist von vorvorgestern. Die Gesellschaft muss in Projekten, nicht in Parteien denken. Hat den Vorteil, dass man nicht immer ein paar Jahre warten muss...bis man etwas verändern kann. Drum funktioniert die LMP nur dann, wenn sie 51% der Stimmen bekommt - denn die Wähler wählen nicht die LMP, sondern Projekte mit verschiedensten Konstellationen. Die LMP managet Parteien, ohne im eigentlich Sinne selbst Partei zu sein. Partei ist ist sie nur deshalb, um gewählt werden zu können. Beispiel: die LMP sagt vor der Wahl: Städteplanung und Umwelt, da arbeiten wir mit den Grünen zusammen...in Sachen Digitalisierung und Bildung im Wesentlichen mit der FDP...usw. Unabhängig davon holt sich die LMP nicht nur Expertisen von Fachleuten ein, sondern bezieht diese Köpfe auch in der Umsetzung mit ein---projektbezogen und zeitlich begrenzt.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  4. #229
    Ist durch nichts wegzugraulen Avatar von anderedimension
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    AW: demokratie und andere krater

    Sowohl Kretschmann als auch Dreyer beweisen, dass starke Persönlichkeiten einiges verändern können. Frau Dreyer arbeitet heute fast schon so, wie sich das eine LMP für die Zukunft auf die Fahne schreibt - als eine Art Politik-Maklerin. Die lässt den Koalitionspartnern in ihren jeweiligen Ressorts weitestgehend freie Hand. Und so ist das nicht nur eine Ampel der Vernunft, sondern auch ein Bündnis der Herzen. Dass das in RLP funktioniert, das hat auch etwas mit der Mentalität der Rheinland-Pfälzer zu tun. Im Bund könnte das schon wieder ganz anders aussehen. Berlin ist nicht Mainz.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  5. #230
    schreibt hier hin und wieder Avatar von WirbelFCM
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    AW: demokratie und andere krater


  6. #231
    Ist durch nichts wegzugraulen Avatar von anderedimension
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    AW: demokratie und andere krater

    Von Dreyer zu Goebbels, da hast Du aber mal einen Sprung gemacht.

    Wie die SPD auf Esken und Borjans kam, wo doch mit Dreyer das Gute so nahe lag...das kann nur die SPD selbst beantworten.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  7. #232
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: demokratie und andere krater

    In (scheinbaren und gemachten) Krisenzeiten versammelt sich das Volk gern hinter seinen Führern. Eine Inzidenz von 500 bedeutet, daß 500 von 100000 Menschen an einer Krankheit innert einer Woche erkrankten, also 0,5% der Bevölkerung. bei einer solchen Quote kann man schon mal darüber nachdenken, den öffentlichen Verkehr und die Wirtschaft völlig lahmzulegen.

  8. #233
    schreibt hier hin und wieder Avatar von WirbelFCM
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    AW: demokratie und andere krater

    Robert, das ist so nicht korrekt. Das SOLLTE sie bedeuten, tut sie aber nicht. Die in den medien propagierte inzidenzzahl bedeutet nur, daß in einem gebiet mit 100.000 einwohnern 500 positiv GETESTET wurden - unabhängig davon, wie viele ÜBERHAUPT getestet wurden!

    und diese werte bezehen sichnauf einen test, von dem selbstnder erfinder sagt, daß er im grunde nichts aussagt darüber, OB man überhaupt infiziert ist.

    der test reagiert lediglich auf RNA-substancen. RNA sind praktisch nur reste abgestorbener DNA, die nicht zwangsläufig auf das vorhandensein eines virus hinweist. Und auch nicht, ob dieses schädlich ist oder nicht.

    im grunde ist das ganze inzidenz-gebashe nichts weiter als kaffeesatzleserei.



    @anderedimension

    sieh es mal wertfrei. Ich wußte nur nicht, wo ich das sonst reinstellen sollte

  9. #234
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Streusalzwiese
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    AW: Tagesgespräch 2021

    Nun, der Skandal spielte offenbar keine Rolle bei der Wahlentscheidung der Bürger. Dafür aber die Demoskopie. Es wurde ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und AfD vorhergesagt: Genau das hat Leute motiviert ihr Kreuzchen bei der CDU zu machen um zu verhindern, dass die AfD stärkste Partei wird.
    Angenommen die Meinungsforschungsinstitute hätten diesen Effekt vorausgesehen und deshalb das Ergebnis der CDU nach oben korrigiert, dann wäre der Effekt nicht eingetreten, weil etliche Wähler dann etwas anderes gewählt hätten.
    Das heißt: Richtig könnten die Vorhersagen in einer derartigen Situation nur sein, wenn sie geheimgehalten würden.

  10. #235
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Tagesgespräch 2021

    Das ist politisches Kalkül und schon ewig so. Ich kann mich an Kohl-Zeiten erinnern, da hieß es, ganze CDU-Landesverände hätten ihren Mitgliedern angeraten, ihr Kreuzchen bei der FDP zu machen, um die CDU/FDP-Koalition zu retten. Das Problem ist nicht, daß es Meinungsforschungsinstitute gibt, die dann ähnliche Effekte generieren wollen, sondern daß es keine oder zu wenige objektiv ermittelnde gibt. Das ist Demokratie, jeder darf das wählen, was er will.

    Ich würde das Wahlsystem allerdings ändern wollen. Das mit den zwei Stimmen, ist gar nicht schlecht. Es sollte immer einen Direktkandidaten und einen Listenkandidaten geben, immer anteilig an den Gesamtstimmen. Ein Direktkandidat sollte allerdings nicht mit 29 oder 35% der Stimmen aus einem Wahlkreis gewählt werden dürfen, sondern müßte 50+ aufbringen, gegebenenfalls durch eine zweite Stichwahl. Die Zweitstimmen sollten 50% der Mandate einnehmen. Die 5%-Hürde sollte fallen, man muß eine bestimmte Zahl an Stimmen erringen für einen Platz, damit die Wahlbeteiligung sehr hoch wird. Wahlpflicht lehne ich ab. (das sah ich früher anders)

    Beispiel:
    Wahlberechtigte: 1 Million
    Wahlkreise: 10
    Mandate: 20 (10 Erst- und 10 Zweitstimmen)
    Erststimmen: zählen auf jeden Fall für jeden, der mehr als 50% in seinem Wahlkreis holt
    Zweitstimmen: maximal 10 bei 100% Wahlbeteiligung, nach Liste der Parteien, die sich zur Wahl stellen, also braucht eine Partei zur Erringung eines Mandats 100000 Stimmen; bei 60% Wahlbeteiligung gäbe es nur 6 Mandate für Zweitstimmen

    reichsweit: 60 Millionen Wahlberechtigte
    Wahlkreise: 600
    Mandate: max. 1200 (600 Erst- und 600 Zweitstimmen)
    Erststimmen: zählen auf jeden Fall für jeden, der mehr als 50% in seinem Wahlkreis holt
    Zweitstimmen: maximal 600 bei 100% Wahlbeteiligung, nach Liste der Parteien, die sich zur Wahl stellen, also braucht eine Partei zur Erringung eines Mandats 100000 Stimmen (reichsweit); bei 60% Wahlbeteiligung gäbe es nur 360 Mandate für Zweitstimmen

  11. #236
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: demokratie und andere krater

    Wie soll eine sachgerechte Diskussion geführt werden können, wenn die Leitmedien selber Unklarheit bei der Begrifflichkeit zur Schau stellen? Demokratie ist keine Staatsform, sondern eine Herrschaftsform. Das ist ein fundamentaler Unterschied.

    erstellt von https://www.nzz.ch/feuilleton/ist-di...b-global-de-DE

    Nach dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus wähnten sich die freiheitlichen Demokratien auf der Siegesspur. Die wirtschaftlichen Erfolge autoritärer Staaten wie Russland und vor allem China stellten diese Einschätzung bald infrage. Und heute gehört Kritik an der Demokratie bei vielen Intellektuellen zum guten Ton. Im Fall des britischen Soziologen und Politikwissenschafters Colin Crouch hat sie sich, unter erstaunlichem Beifall, zum Gedanken verstiegen, der Westen habe die Idee einer Herrschaft des Volkes hinter sich gelassen und befinde sich auf dem Weg zur Postdemokratie.
    Die politische Realität hat dieser Diagnose gründlich widersprochen. Ohne Zweifel tun Demokratien sich mit neueren Herausforderungen wie dem Umwelt- und Klimaschutz, den Flüchtlingsströmen und der Virokratie schwer. Die Präsidentschaft von Donald Trump in einer der ältesten Demokratien der Welt und osteuropäische Staatsführer mit antidemokratischen Tendenzen geben zu generellem Optimismus gewiss keinen Anlass. Anzeichen dafür, dass sich die Demokratie selbst aufheben würde, sind aber nirgends zu erkennen.
    Wie reagiert die Theorie des Politischen auf diese Situation? Übt sie kräftige Kritik? Oder ist sie wirklichkeitsoffen genug, anzuerkennen, dass die realen Demokratien immer noch beachtliche Regenerationskräfte entfalten? Diesen Fragen gehen zwei neuere Monografien nach, die beide von Europäern verfasst wurden, die in den USA leben und lehren.
    Das Recht, sich zu engagieren

    Jan-Werner Müller, Politikwissenschafter an der Princeton University, stellt in seinem Buch «Freiheit, Gleichheit, Ungewissheit. Wie schafft man Demokratie?» die Frage, was Demokratie «eigentlich» ausmache, und antwortet in vier Kapiteln und einer bilanzierenden «Coda». Der facettenreiche Text ist souverän geschrieben: in umfassender Kenntnis der einschlägigen Probleme und mit einer so unaufdringlichen Gelehrsamkeit, dass er sich als Grundtext der politischen Bildung empfiehlt.
    Im ersten Kapitel, «Vorgetäuschte Demokratie. Jeder hat seine Gründe», weist Müller für den Grundbegriff, das (Staats-)Volk, die ethnische, über jeden politischen Konflikt erhabene Definition zurück. Populisten, die mit diesem Begriff operieren, geben für Müller zwar vor, die «wahre Stimme des Volkes» zu sein und dieses zu einen. Tatsächlich aber laufe ihr «Geschäftsmodell» auf eine Spaltung der Gesellschaft hinaus.
    Müller leitet aus der Freiheit das Recht ab, sich politisch zu engagieren – aber auch das Recht, sich nicht zu engagieren. Entscheidend für das Gelingen der Demokratie ist für ihn die «kritische Infrastruktur». Ihre entscheidenden Elemente, die Parteien und Medien, sollen für ein vernünftiges Funktionieren der Demokratie sorgen, indem sie «den politischen Konflikt strukturieren, dabei unterschiedliche ‹Visionen von Konfliktlinien› präsentieren, internen und externen Pluralismus sichern und, nicht zuletzt, politische Zeit auf nachvollziehbare Weise einteilen».
    Da politische «Lösungen sich niemals einfach nur aus Fachwissen oder der Fiktion eines vollkommenen einheitlichen Volkswillens ergeben», brauche es Parteien, die den Bürgern hälfen, «sich miteinander zu verbinden», und professionelle Medien, um Institutionen vor ökonomischer und politischer Macht abzuschirmen. Gegen die neuen sozialen Netzwerke erhebt Müller kein absolutes Veto, sieht aber die Gefahr, dass hier die einzelnen Bürger zum «Bestandteil eines ständig verfeinerten Machtapparates» werden.
    Gleichheit und Einverständnis

    Das Buch der in Chicago lehrenden Philosophin Cristina Lafont «Unverkürzte Demokratie. Eine Theorie deliberativer Bürgerbeteiligung» entfaltet sein Modell in drei Schritten – und beginnt mit einem Paukenschlag: «Neueren empirischen Untersuchungen zufolge sind die Vereinigten Staaten keine Demokratie mehr», schreibt Lafont. Dies deshalb, weil die Wahrnehmung der politischen Präferenzen der Wähler seitens der Politiker von den tatsächlichen Präferenzen der Bürger weitgehend abgekoppelt sei. Eine harsche Diagnose, die eine nähere Überprüfung verdienen würde.
    Nach dem ersten Schritt von Lafonts Argumentation «Warum deliberative Demokratie?» kommt es in einer Demokratie über die politische Gleichheit hinaus auf die Selbstregierung freier und gleicher Bürger an. Deshalb dürfen sich Demokratien nicht mit der Anerkennung prozeduraler Regeln begnügen, sondern brauchen auch ein substanzielles Einverständnis der Bürgerinnen und Bürger.
    Um der drohenden Gefahr einer bloss repräsentativen Demokratie zu entgehen – dass die Bürger den politischen Entscheidungen ihrer Repräsentanten sich «blind zu fügen» haben –, muss für Lafont deshalb «durch eine verbesserte Qualität der Information und der Deliberation in der Öffentlichkeit eine wohlüberlegte öffentliche Meinung herausgebildet werden». Wo aber wäre denn ein blindes Sich-Fügen annähernd gegeben? Beispiele werden keine angeführt. Hier vermisst man einen Blick etwa auf die Demokratien in Europa, auf deren Ansätze zur direkten Demokratie und auf deren Vorbild, die Schweiz.
    Das Recht auf Gehör

    Im zweiten Teil, «Warum partizipatorische deliberative Demokratie?», lehnt Cristina Lafont «Elitetheorien» ab: Konzepte also, die Bürgerinnen und Bürger an Wahlen beteiligen, substanzielle politische Entscheidungen aber den politischen Experten überlassen wollen. Sie erteilt aber auch «radikalpluralistischen Konzeptionen» eine Absage, nach denen sich Bürger der Mehrheit blind fügen müssen.
    Besonders eindrücklich sind Lafonts Argumente gegen die Überschätzung der vielerorts so gelobten «lottokratischen Demokratiekonzeptionen». Dass Bürgerversammlungen, Bürgerforen und Bürgerkonferenzen, die nach bestimmten Kriterien per Los zusammengesetzt sind, für eine deliberative Demokratie hilfreich sein können und dass sie blossen Meinungsumfragen überlegen sind, bestreitet Lafont nicht. Diese «Mini-Öffentlichkeiten» dürfen ihrer Ansicht nach aber auf keinen Fall die grosse Öffentlichkeit ersetzen.
    Im dritten Argumentationsschritt, der Verteidigung einer «partizipatorischen Konzeption der öffentlichen Vernunft», versucht Lafont en passant am Beispiel der gleichgeschlechtlichen Ehe und des Kopftuchtragens im öffentlichen Raum zu zeigen, wie man auch bei hoch umstrittenen Themen am Ende doch zu einem Einverständnis kommen kann.
    In Anlehnung an John Rawls verteidigt Lafont die Bedeutung eines Verfassungsgerichts als «exemplarische Instanz der öffentlichen Vernunft». Über das Verfassungsgericht erlaube der Rechtsweg, was der politische Prozess nicht garantieren könne: das individuelle Recht auf rechtliches Gehör. Kritiker werden dem auf der Hand liegenden Gegenargument, der Beeinträchtigung der demokratischen Selbstregierung, ein grösseres Gewicht zubilligen.

  12. #237
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Lightbulb Spaltung der Gesellschaft

    Die Demokratie ist Verursacher, Fortführer und Bewahrer der gespaltenen Gesellschaft. Sie bedarf einer zerstrittenen und gespaltenen Gesellschaft und ist ebenso Ausdruck dieser Zerstrittenheit, die wiederum eine Folge der Arbeitsteilung ist. Ich möchte noch weitergehen: Es gibt keine Gesellschaft, die nicht zerstritten und gespalten ist oder war. Das Fatum einer organischen Gesellschaft, in der jeder seinen Platz kennt und damit zufrieden ist, also keinen Streit sucht, keine gesellschaftlichen Veränderungen will und grundsätzlich davon ausgeht, ist eine Utopie, von der ich allerdings annehme, daß sie schön und im kleinen Rahmen durchaus umsetzbar ist, nicht aber in Großstaaten, schon gar nicht in diesen postmodernen Großstaaten, die wir zur Zeit kennen.
    Eine Partei, die von sich behauptet, sie würde etwas gegen die gespaltene Gesellschaft tun können, die lügt genau so wie eine Partei, die Steuersenkungen verspricht. Keine kapitalistische Partei, keine bolschewistische Partei, keine linksgrüne oder liberale Partei kann die Steuern senken, grundsätzlich nicht, denn das würde bedeuten, daß sie den Staat schwächt. Schon eine Perpetuierung der Steuerlast würde den Staat schwächen; er muß also stets die Steuern erhöhen, was wiederum dazu führt, daß die Kluft zwischen arm und reich weiter wächst, was wiederum die Gesellschaft weiter spaltet.

    Es gibt für eine neue Partei eigentlich nur eine Antwort auf die Frage, was sie tun würde, wenn sie die Macht hätte, um die Spaltung der Gesellschaft zu überwinden: "Das werden Sie sehen, wenn wir an der Macht sind." Im übrigen empfehle ich obstruktive Opposition, keine konstruktive. Spaltung der Gesellschaft läßt sich nicht durch Quotenregelungen, Minderheitenschutz oder Proporz überwinden. Der Kapitalismus ist diesbezüglich unrettbar. Will man die Spaltung der Gesellschaft überwinden, muß man ihre wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen verändern, grundsätzlich. Also geht's an die Besitzverhältnisse. Doch dazu ist diese Gesellschaft noch lange nicht bereit.

    Das klingt ein wenig so, als ob ich die Demokratie für etwas Schlechtes hielte. Mitnichten. Sie ist nicht schlechter oder besser als die anderen fünf Gesellschaftsstrukturen. Es ist ein Irrglaube, daß die demokratische Gesellschaftsstruktur zwangsläufig dazu führen wird, eine bessere Welt zu erzeugen. Es ist ein noch größerer Irrglaube, daß eine demokratisierte Welt eine bessere Welt wäre. Ohne demokratisch denkende Menschen ist eine oktroyierte Demokratie kriegstreibend und auch ökologisch eine Katastrophe, denn zur Demokratie gehört der kapitalistische Erwerbsgeist.

  13. #238
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    AW: Spaltung der Gesellschaft

    Demokratie lebt vom Wettbewerb, von Konkurrenz. Es geht um Stimmen, Mehrheiten und damit letztlich Macht. Daher ist Demokratie so kompatibel mit Kapitalismus. Der lebt auch von Konkurrenz. Deshalb glaube ich auch nicht, dass es einen demokratischen Sozialismus gibt. Ein Widerspruch in sich. Und es gibt keine sozialistische Demokratie.

    Nur muß der Wettbewerb geregelt sein. Ungehemmter Wettbewerb führt ins Chaos: sozial, ökologisch, ökonomisch. Und damit letztlich zum Krieg. Bürgerkried oder bilateral/multilateral.

    Wo stehen wir heute? Ökologisch an der Kippe, sozial in beträchtlicher Schieflage, ökonomisch noch am besten da. Denn egal ob Inflation oder Deflation, Staatsverschuldung oder Austeritätspolitik, die Wirtschaft schnurrt irgendwie weiter.

    Für die Wahl in der BRD sehe ich Cum-Ex-Scholz als Gewinner. Er repräsentiert ja auch am meisten Kontinuität. Ich kann keinen Unterschied zwischen Merkelismus und Scholzismus feststellen. Alles bleibt, wie es ist. Scholz profitiert nicht von seiner eigenen Kompetenz oder Ausstrahlung (oh weh!), sondern von der Unsäglichkeit seiner Konkurrenten.

  14. #239
    schreibt hier hin und wieder Avatar von WirbelFCM
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    AW: demokratie und andere krater

    Robert, Demokratie war ja auch nie als Staatsform erdacht worden, sondern war - wie der Name schon sagt - als „Dorfverwaltung“ im antiken Griechenland erfunden worden (demos=Dorf, kraten=„den Wagen ziehen“). Da hat sie in der Form auch funktioniert! Die Dorfbewohner wählten eine Art „Ältestenrat“, der dann mit der Leitung des Dorfes betraut wurde. Da eben diese Menschen JEDER im Dorf kannte und ihnen vertraute, funktionierte auch die Demokratie. Auf staatseben, noch dazu in einer Republik, wo mehrere unterschiedliche Völker zusammengeschlossen sind, KANN das so gar nicht funktionieren! So artet jede Demokratie letztendlich in einer Diktatur aus und wenn es nur die Diktatur der Dummen ist, um das mal wie Schiller zu sagen, auf den dieses Zitat wohl zurückgehen soll.

    Da also jede Demokratie letztendlich eh zur Diktatur mutiert, sollte man sich gleich für eine authoritäre Regierungsform entscheiden. Aber da viele Köche bekanntlich den Brei verderben sollte man das eher Personen anvertrauen und keinen Parteien. Oder eher „Visionären“ - genau sowas brauchen ein Staat gerade in heutigen Zeiten! Jemand mit einer klaren Idee, die die Mehrheit der Menschen vertritt und akzeptiert und dafür auch bereit ist, ein paar Opfer zu bringen für die Gesellschaft und v.a. für die Zukunft seiner Nachfahren.

    in einem muß ich Dir jedoch widersprechen oder Dich zumindest einschränken: sicher kann keine Partei Steuersenkungen durchsetzen. Aber man könnte sie komplett abschaffen! Steuern wurden ja nur „erfunden“, um die Schulden des Staates bei den Banken abzuzahlen, denen wir das Recht der Geldschöpfung geschenkt haben (quasi die Lizenz zum Gelddrucken). Dieses Privileg gehört jedoch in die Hand des Staates und nicht in die Hände privater Kapitalisten!!! Das ist die Ursache nahezu aller Probleme auf der Welt. Wohin das führen kann, hat man am 3. Reich gesehen. Es war ja quasi Hitlers erste Amtshandlung gewesen, die Deutsche Reichsmark wieder selber zu drucken und innerhalb von nur 2 Jahren gab es im Reich quasi wieder Vollbeschäftigung, Kultur und Wohlstand, während die Wirtschaft aller anderen Industrienationen nach dem „black friday“ ins Bodenlose rutschte. Das mußte zwangsläufig zum Krieg führen, denn für die westlichen Nationen war das ein Beispiel, dass sie ihren Völkern auf keinen Fall schmackhaft machen wollten! Und so fädelten Rothschild & Co. einen neuerlichen Krieg gegen das Reich an („Judea declares war on germany“ - Daily Express vom 24.3.33), um dem ein für alle mal ein Ende zu bereiten. Ende bekannt…
    Geändert von WirbelFCM (23.08.21 um 12:50 Uhr) Grund: Korrektur „Daily Telegraph“ >>> „Daily Express“

  15. #240
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    AW: demokratie und andere krater

    Das klingt immer so...als wäre die Demokratie ein Modell...für das sich die Menschen erst entscheiden müssten. Ich behaupte: Demokratie ist das, das die Menschen automatisch praktizieren...weil es ihrer Natur entspricht - so lange...bis es einer Minderheit gelingt...sie abzuschaffen, um Macht über die Mehrheit gewinnen zu können. Am Anfang herrscht immer die Demokratie...egal wann und wo auf der Welt.
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  16. #241
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    AW: demokratie und andere krater

    Heute meldete sich Merz zu Wort...gleich zu zwei Themen...und das mit einem Donnerschlag. Er nahm Stellung zur Situation in der Ukraine...zu möglichen deutschen Waffenlieferungen und zur Haltung gegenüber Russland ganz allgemein. Und er redete über Polen. Das, das er zu Polen sagte...wird denen überhaupt nicht gefallen. Ich kann mich nicht erinnern, wann das letzte Mal ein Politiker so Klartext redete...wie das heute bei Merz der Fall war.

    Ich bin in vielen Punkten anderer Meinung...als Merz, aber sein Reden macht Hoffnung, dass wir endlich wieder eine Opposition bekommen...die diesen Namen auch verdient. Solche klaren Aussagen hätte man sich eigentlich von Herrn Scholz gewünscht...aber der ist so schwammig...wie man schwammiger nicht sein kann. Merz polarisiert....und das ist gut so.
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  17. #242
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: demokratie und andere krater

    Buchtip: "Umgekehrter Totalitarismus"

    Das Streben nach Superpower und das Management von Demokratie haben zu umgekehrtem Totalitarismus geführt. Der zentrale Unterschied zum klassischen Totalitarismus besteht darin, daß die postmoderne Form totaler Herrschaft auf eine weitreichende Entpolitisierung der Bevölkerung und auf weichere, kaum wahrnehmbare Unterdrückungsmechanismen setzt. Bedeutet: Die Menschen werden aus dem politischen Diskurs genommen, man lullt sie ein und sagt ihnen zugleich, was sie öffentlich sagen sollen, um ihr behütetes Leben weiterführen zu dürfen. Man kaut es vor, sie käuen wieder.

    Kommentar: Der postmoderne Mensch läßt das aber auch gern mit sich tun. Es ist ja so bequem. Der postmoderne Mensch ist eben ein Spießer. Das war der moderne Mensch auch. Das war der Mensch zu Schillers Zeiten auch, auch im Mittelalter, auch in der Klassik. Es waren immer nur wenige, die an den Ketten rüttelten.

  18. #243
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    AW: demokratie und andere krater

    Gibt es da einen Fachbegriff dafür, wenn man sich für die Mitbürger seines Landes schämt? Ich schäme mich dafür, dass die Deutschen nach dem Energiegeld gerufen haben, das nun auch alle...ob arm oder reich...bekommen. 1500 Kilometer vor unserer Haustüre verlieren Menschen ihr Hab und Gut, ihre Heimat...ihr Leben....und wir, die nicht zu einem Embargo bereit sind...worüber man sich vielleicht noch streiten kann...jammern auch noch...weil wir höhere Energiepreise bezahlen müssen...rufen sofort nach dem Staat. Ein Krieg, zum Nulltarif für die Deutschen. Unsere Vollkaskomentalität bürdet kommenden Generationen eine Last auf, die diese nicht stemmen werden können. Wir sind Egoisten, Jammerlappen...einfach nur erbärmlich. Ich werde meinen Zweit - zum Erstwohnsitz machen. Das ist das einzige, das ich machen kann, dieser elenden Gesellschaft mein Steuergeld zu entziehen.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  19. #244
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Zerrissenheit

    Es wird seit einigen Jahren über die zunehmende Zerrissenheit der Gesellschaft geklagt. Sie sei eine Folge des rechten Populismus und werde von diesem forciert, weil das seine Existenz rechtfertige und somit letztlich politisch nutze.

    Nun ja, mir fallen dazu zwei Dinge ein:
    1. Zerrissenheit ist ein Phänomen der Postmoderne. Die arbeitsteilige Gesellschaft, um es mit Marx zu sagen, erzeugt eine zunehmende Entfremdung des Menschen zu seiner Arbeit, macht ihn zu einem Bürger zweier/mehrer Welten, seiner durch Ausbeutung gekennzeichneten Arbeitswelt und dem, was er Familie/Freizeit nennt.
    2. Man kann Zerrissenheit auch anders benennen und demokratisch goutieren. Zerrissenheit kann auch als Polarität aufgefaßt werden, notwendige Gegensätzlichkeit der Weltwahrnehmung. Der demokratische Diskurs schreit geradezu nach dieser Polarität, weil sie erst gesellschaftlichen Fortschritt ermögliche. Das Dulden und Akzeptieren der Polarität ermöglicht das Gespräch und die Entwicklung der Phylo- und Ontogenese. Zerrissenheit ermöglicht es uns, in die eine oder andere Richtung zu gehen: rechts, links, traurig, froh, neidisch, empathisch, zornig, phantasiebeladen...


    Ergo: Niemals unzerrissen sein! Das Tun setzt einen selber wieder zusammen, uns Dionysen.

  20. #245
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    Post Sheldon S. Wolin

    Die vom Abstieg bedrohte Hegemonialmacht USA ringt um die Erhaltung und den Ausbau einer monopolaren Weltordnung. Die soll gerechtfertigt sein, indem sie sich mit einer Aura von Freiheit und Demokratie umgibt. Insofern steckt schon im Titel von Sheldon S. Wolins Buch eine Provokation: „Umgekehrter Totalitarismus“, als ob es da eine verborgene Ähnlichkeit gäbe zwischen Herrschaftsverhältnissen, die einander doch diametral entgegengesetzt sein sollten.



    „Wie kommt es, daß eine Gesellschaft, die das Prinzip der Wahlfreiheit vergöttert, ein Maß an Einigkeit hervorbringen konnte, das auf abgründige Weise an ein halboffenes Zwangssystem erinnert?“ (Sheldon S. Wolin)


    Habe mir sein letztes Buch über das Totalitäre in den USA bestellt und berichte... Der Mann ist 93jährig 2015 gestorben und lehrte an amerikanischen Eliteunis. Es ist immer wieder erstaunlich, wie oft Generäle, Professoren oder Politiker a.D. in ihren Spätwerken Dinge darlegen, die sie zu Zeiten ihres Dienstes niemals hätten schreiben dürfen.

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