Fahre seit einiger Zeit durchs Land, Bismarcktürme erklimmen. Sehr schön, aber auch anstrengend. Ich will nicht nur Bismarcks Leistungen würdigen, sondern nebenher auch eine kleine Geschichte der Bismarcktürme erzählen. Mit meiner Heimat beginne ich, Ostfalen. Das ist nicht so einfach, die Grenzen Ostfalens festzulegen. Nachdem ich nun 19 Türme in Ostfalen fixiert hatte, mußte ich feststellen, daß ein Turm nicht dazugehört, der in Göttingen. Ausgerechnet der! Ich brauchte lange, um ihn zu finden, weil ich mal wieder Abkürzungen ging und mich auf meine Spürnase verlassen wollte. Dafür sträubte sich etwas in mir, den in Hildesheim zu besuchen, obgleich ich zwei Mal ein Schild mit einer unerheblichen Kilometerzahl nach Hildesheim sah. Zu Hause stellte ich fest, daß Hildesheim zu Ostfalen gehört. Merkwürdig genug, aber es erklärt, warum das Erzbistum Hildesheim in Magdeburg partout eine Schule aufbauen wollte. Ich fragte mich immer, warum Hildesheim! Nun weiß ich es. Also muß ich noch da hin. Freitag.

Von Knorr von Wolkenstein haben wir schon bei der Erstellung des Wörterbuchs "Magdeburgisch-Deutsch" vor vierzehn Jahren ein klein wenig Heimatgeschichte getrieben. (diesbezüglicher wiki philosophica-Eintrag) Nun also wieder. Synergie.

Parallel dazu plane ich, einige Essays über Bismarcks politische Leistungen zu schreiben, den Anfang macht ein Essay über die verfassunggebende Versammlung von 1867, das bereits vorliegt, aber noch nicht publiziert worden ist.

Das Buch wird in der Anthologie von Wolkenstein als Band XXI erscheinen, etwa 120 Seiten mit zahlreichen (farbigen) Abbildungen enthalten und 21,90 € kosten. Es kann vorbestellt werden.

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