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Thema: In uns Innen

  1. #1
    schreibt hier hin und wieder
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    In uns Innen

    Sollen wir bleiben
    Oder fallen
    Was auf die Beine stellen
    Oder auf Knien rutschen
    Wirken wir überheblich
    Sind wir zu kritisch
    Es ist genug
    Es war mal gut
    Zu reden
    Über alte Kleider
    Oder neue Zähne
    Kein Haus für uns
    Eine Heimat in uns innen
    Kein Außerhalb
    Nur Innigsein
    Für dich gibt es kein Morgen
    Du wirst gehen
    Ich muß bleiben
    Du wirst leben immer
    Ich ertrinke in einem Brand aus Kummer
    Und einer Flut aus Erinnerung
    An Freiheit von fremden Gedanken
    Und eure Koffer für das Morgen sind geschnürt
    Darin Hoffnung und Naivität
    Für euch gibt es keine Zukunft
    Eure Zunft der Besessenheit
    Von Rationalität
    Alles wird zerdacht
    Und Zahlen wären ein Ausdruck
    Bleiben aber Form
    Keine Inhalte bieten eure Gehäuse
    Ja Gehäuse keine Heimat
    Ihr seid nur Fremde
    Ich ergebe mich keiner Zahl
    Keiner Überzahl
    In Idiotie Verliebte
    Ewig mit Tand oder Sand Spielende
    Glücksspieler und Narren sind es doch
    Unaufhörlich stochert das Gerede
    In meinem Bauch wo meine Erinnerung so gut sortiert war

  2. #2
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: In uns Innen

    Ich achte bei lyrischen Texten immer darauf, daß sie sich verdichten, einem dramaturgischen Aufbau folgen, einen Höhepunkt besitzen oder einem Augenblick der Stille zuschweben. Das finde ich hier nicht, deshalb verschiebe ich ihn auch ins Lyrsa-Forum, denn der Text scheint mir doch allzusehr prosaisch zu sein.

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