+ Antworten
Seite 5 von 5 ErsteErste ... 345
Ergebnis 101 bis 124 von 124

Thema: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

  1. #101
    Ist durch nichts wegzugraulen Avatar von anderedimension
    Registriert seit
    1.September 2013
    Beiträge
    2.110
    Renommee-Modifikator
    11

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Tugenden

    Ein Link zu den preußischen Tugenden...bzgl. deiner Frage

    Welcher Komplex treibt so viele Deutsche an, immer die Besten, Gutesten, Tüchtigsten, Mustergültigsten glauben sein zu müssen??? Oder heisst es '... zu sein glauben müssen??' :)
    damit lässt sich einiges, aber sicherlich nicht alles erklären.

    Der Weg...hin zu Deutschland...war ein steiniger - vielleicht wusste man deshalb besonders zu schätzen...was man hatte. Die deutsche Sprache (Identität) gab es schon lange vor dem Staat der Deutschen - kurzum; was wir uns einst so hart erarbeiten mussten, das geben wir so schnell nicht wieder her - die obigen Tugenden helfen uns dabei.

    Deutschland ist in meinen Augen die liberalste und weltoffenste Nation Europas. In jedem anderen Land, dem 2015 gleiches wie uns widerfahren wäre, würde eine Partei wie die AfD bei mindestens 30%...eher aber bei 40 bis 50% Stimmenanteil liegen.

    Deutschland gehört zu den umweltfreundlichsten Ländern der Erde (Platz 6), Stand 2015

    https://www.ingenieur.de/technik/fac...-laender-welt/

    Wenn ich heute schon wieder die Äußerungen der FfF-Bewegung höre, könnte ich k....

    Diese vorlauten, pubertierenden Rotznasen haben keine Ahnung...sind einseitig oder gar nicht informiert. Sie können stolz auf ihr Land sein, sollten sich aber ihrer grünen Eltern, von denen sie instrumentalisiert werden, schämen.

  2. #102
    Mitgestalter
    Registriert seit
    12.May 2001
    Ort
    Wien
    Beiträge
    1.562
    Renommee-Modifikator
    24

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Was in Deutschland gern vergessen oder übersehen wird: Kein Land hat pro Kopf so viele Flüchtlinge aufgenommen wie ....? Na? Überraschung: Österreich.

    Was soll das? Mir gehen diese ganzen Rankings sowas auf den Senkel. Da werden immer Äpfel mit Birnen verglichen. Kein Land hat soviel ankommende Flüchtlinge über die Jahre wie Italien, wie Griechenland ..... Möchte sehen, wenn täglich soviele boat people an der Ostsee ankämen. Ob da einer Frau Rakete auch mit standing ovations gehuldigt würde ....

    Das bringt doch alles nix.

    Warum kriegste Schanppatmung bei FfF? Ich halte das Ganze inzwischen auch für Kindesmissbrauch und eine riesen Fakemaschinerie. Doch, wenn wer was ändern wird, dann nur die Jungen. Die Älteren ab 40 und überhaupt die Alten, die das alles verbockt haben, sind leider gewissenlose Egoisten und Opportunisten. Durch die Bank.

  3. #103
    Ist durch nichts wegzugraulen Avatar von anderedimension
    Registriert seit
    1.September 2013
    Beiträge
    2.110
    Renommee-Modifikator
    11

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Zitat eulenspiegel


    Was soll das? Mir gehen diese ganzen Rankings sowas auf den Senkel. Da werden immer Äpfel mit Birnen verglichen
    Ich halte solche Statistiken schon für sehr wichtig - gerade in der heutigen Zeit...wo die gefühlte Wahrheit von der tatsächlichen oft stark abweicht.
    Mit einer Statistik hat man zumindest mal ein Gerüst zur Orientierung. Und da komme ich auch direkt schon zu "deiner Wahrheit":

    Kein Land hat pro Kopf so viele Flüchtlinge aufgenommen wie ....? Na?
    https://de.statista.com/statistik/da...n-europa-2010/

    Wie Du sehen kannst...Österreich liegt auf Platz 10

    Die mit Abstand meisten Flüchtlinge hat die Türkei aufgenommen, aber die ist kein EU-Land und taucht somit in der Statistik nicht auf

    Momentan kommen in der Türkei, in Italien und in Griechenland fast so viele Flüchtlinge wie 2015/16 an. Deutschland hat sich dazu verpflichtet jeden vierten Flüchtling aufzunehmen. Was die deutsche Bevölkerung dabei vergisst; nach dem Prinzip "Ene, mene, muh, und raus bist du" nehmen wir nicht "nur" jeden vierten Flüchtling auf, sondern mindestens jeden vierten...denn die, die raus sind, kommen ja trotzdem nach Deutschland. Und so war das mal wieder eine saublöde Idee (Maas)...sich zu einer solchen Quote zu verpflichten. Ohne Verpflichtung hätten wir auch mindestens jeden vierten Flüchtling aufgenommen (weil außer uns niemand so bescheuert ist)...so werden es jetzt aber definitiv mehr. Die Kriege, (Afghanistan, Syrien, Irak usw...)sind längst beendet, aber die Argumente sind die gleichen wie 2015. Ich denke noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte agierte eine Nation so dermaßen suizidal...wie das die Deutschen gerade tun.

  4. #104
    Mitgestalter
    Registriert seit
    12.May 2001
    Ort
    Wien
    Beiträge
    1.562
    Renommee-Modifikator
    24

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Naja, ich sprach von 2105 und nicht 2018. Da lag Ö deutlich vor D, was die Anzahl der Asylanträge betraf. Österreich 2105 88159, Deutschland 476508. Pro Kopf sind das in Ö etwa doppelt so viele wie in D.
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%...Europa_ab_2015

  5. #105
    Ist durch nichts wegzugraulen Avatar von anderedimension
    Registriert seit
    1.September 2013
    Beiträge
    2.110
    Renommee-Modifikator
    11

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Mein Lieber, da machst Du aber Rechnungen auf! Dir ist schon klar, dass der Flüchtlingsstrom, von dem wir reden, "erst" Ende 2015 einsetzte?!?

    Das ist in etwa das gleich als würde ich sagen " nimmt man nur die ersten 10 Minuten eines Spiels zum Maßstab, wurde Mainz 2018/19 Deutscher Fußballmeister"

    Das ist der Grenzsituation geschuldet, dass sich 2015 temporär mehr Flüchtlinge (pro Kopf) in Österreich aufhielten...als zB in Deutschland. Entscheidend ist wie viele Asylanträge angenommen...wie vielen stattgegeben wurde.

  6. #106
    Mitgestalter
    Registriert seit
    12.May 2001
    Ort
    Wien
    Beiträge
    1.562
    Renommee-Modifikator
    24

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Der Flüchtlingsstrom setzte 2015 in voller Stärke im August ein! Und ich sprach von Asylanträgen in Ö und D und nicht temporären Aufenthalten.

    Wenn es dich wirklich interessiert, dann kannst du dich hier ausführlich über die österr. Asystatistik der letzten 15-20 Jahre informieren:
    https://www.bmi.gv.at/301/Statistiken/

    Das sind genau jene Diskussionen, die von Statistik ausgelöst werden: sinnlos, beliebig, endlos und uferlos. Denn zu jeder Statistik gibt es eine Gegenstatistik. Damit kann man alles beweisen und nichts. Das ist das Gleiche wie mit den Studien, die wie eiin Tsunami über uns hereinbrechen. Sind ja auch eine gute Einnahmequelle, diese sog. 'Studien'. Doppelblind und evidenzbasiert, versteht sich! Und morgen gibts die nächste Studie, die genau das Gegenteil von dem aussagt, wie die von heute.

    Tatsache ist, dass Kurz maßgeblich dafür gesorgt hat, dass die sog. Balkanroute dicht gemacht wurde, wofür er von Merkel und Co. mit Häme und Kritik bedacht wurde, insgeheim aber diese Pharisäer froh waren, dass endlich kaum mehr Flüchtlinge über die Grenze kamen. Das ist widerlich.

    So das war's erst mal, es wird nämlich langsam öde, dieses ganze fruchtlose Hin und Her.

  7. #107
    Ist durch nichts wegzugraulen Avatar von anderedimension
    Registriert seit
    1.September 2013
    Beiträge
    2.110
    Renommee-Modifikator
    11

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Dir ist aber schon klar, dass auch an der sinnlosesten Diskussion immer mindesten zwei Parteien beteiligt sind?!?

    Ich bringe mal wieder ein Beispiel aus dem Fußball, weil ich der Meinung bin...dass man mit Hilfe des Fußballs alle Frage dieser Welt veranschaulichen kann:


    Du bist der Meinung...Paderborn müsste, so schön wie sie spielen, und unter Berücksichtigung falscher Schiedsrichterentscheidungen, mindestens auf Tabellenplatz zehn stehen. Die Statistik sagt sie haben nur einen Punkt geholt und stehen auf Platz achtzehn. Ob sie absteigen oder die Klasse halten, darüber entscheidet die Statistik.

    Wenn ich nun statistische Erhebungen aus seriösen und offiziellen Quellen ins Feld führe, dann um das...was wir meinen, glauben, fühlen...mit der Wirklichkeit abzugleichen. Statistiken sind nüchtern und nehmen auf Emotionen keine Rücksicht. Statistiken müssen auch nicht gerecht sein.
    Und von Phrasen wie " glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast"...halte ich gar nichts. Das sind die Totschlagargumente derer, die in Abwesenheit eigener Argumente ihre Ziel dennoch erreichen möchten. Eine nicht hundertprozent genaue Statistik ist immer noch besser als nur das reine Bauchgefühl.

    Wir sind vom Thema abgekommen...weil wir von unterschiedlichen Fakten ausgehen. Und was die Faktenlage angeht...da werden wir wohl auf keinen gemeinsamen Nenner kommen...was es in der Tat schwer macht diese Diskussion fortzusetzen. Ist aber nicht schlimm, so ist das immer wieder mal im Leben. Und das sehen wir...aberauch ganz Europa schon an der Vielzahl von Parteien...die eine heterogene Gesellschaft wohl auch benötigt. Also alles ist gut.

  8. #108
    Mitgestalter
    Registriert seit
    12.May 2001
    Ort
    Wien
    Beiträge
    1.562
    Renommee-Modifikator
    24

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Eine Statistik sagt dann was über die Faktenlage, wenn ich alle Rahmenbedingungen, also Zeitspanne, Anzahl Personen/Meßdaten/Vergleichswerte etc., Einschränkungen, Voraussetzungen etc. etc. kenne und berücksichtige. Eine Fußballtabelle ist ein sehr gutes Beispiel, zeigt sie doch, wie unterschiedlich die Perspektiven und Randbedingungen sind. Klar ist, dass nur die Punkte und Tore zählen. Das führt zu der Tabelle, das sind die hard facts. Nun kann es aber interessieren, welch unterschiedliche Voraussetzungen die Vereien mitbringen: Finanzlage, Spielerkader, Stadiongröße, Fansupport etc. etc. Und das kann dann unter Umständen dazu führen, dass man mehr weiß, warum eine Mannschaft in der Tabelle dort steht, wo sie steht. Und darauf kommt es in der Politik und Gesellschaft an. Natürlich kann ich alle Menschen nach ihrem Einkommen, Vermögen, ihrer Steuererklärung einteilen und reihen. Dann krieg ich eine 'Fußballtabelle'. Das sagt nichts aus, über den sozialen Status, den Familienstand, den Bildungsgrad, die Gesundheit, die Konsumgewohnheiten etc. etc. des jeweiligen Menschen. Gerade das ist aber interessant für Politik und Gesellschaft.

    Na gut, es ist genug. Wenn sich alle einig wären, bräuchten wir ja keine Meinungsfreiheit! :)

  9. #109
    Ist durch nichts wegzugraulen Avatar von anderedimension
    Registriert seit
    1.September 2013
    Beiträge
    2.110
    Renommee-Modifikator
    11

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Zitat eulenspiegel

    Nun kann es aber interessieren, welch unterschiedliche Voraussetzungen die Vereien mitbringen: Finanzlage, Spielerkader, Stadiongröße, Fansupport etc. etc. Und das kann dann unter Umständen dazu führen, dass man mehr weiß, warum eine Mannschaft in der Tabelle dort steht, wo sie steht. Und darauf kommt es in der Politik und Gesellschaft an
    Das ist richtig - und der SC Freiburg das beste Beispiel dafür. Dort wird in allen Bereichen nachhaltig gearbeitet. Kontinuität und Vertrauen stehen an erster Stelle. Man muss weder Meister werden...noch ist der Abstieg eine Tragödie. Alle mögen die Freiburger...haben nicht nur für den Verein...sondern für die ganze Region Sympathien. Der Schwarzwälder ist sehr bodenständig...aber kein Hinterwäldler. Freiburg ist eine weltoffene Universitätsstadt mit Charme...aber auch mit einer sehr hohen Lebensqualität. Dort eine Wohnung zu finden ist mit der Situation in München vergleichbar. Freiburg gehört zu den Städten mit den meisten Sonnenstunden in Deutschland...gleichzeitig hat man aber auch Skipisten vor der Haustür - und da ist natürlich noch die unmittelbare Nähe zur Schweiz und zu Frankreich. Auf der einen Seite lassen die Schweizer viel Geld im Schwarzwald...auf der anderen Seite arbeiten viele Schwarzwälder in der Schweiz...wo die Löhne etwa doppelt so hoch sind wie bei uns...während die Franzosen die handwerklichen Fähigkeiten der Deutschen schätzen. Das heißt den Menschen dort geht es relativ gut. Man hat in der Region keine Großindustrie...aber dafür viele sehr gesunde mittelständische Unternehmen - ist also nicht abhängig vom Erfolg weniger Big-Player. Und der SC Freiburg hat eine eigene Abteilung...die sich "nur" darum kümmert...wie man als Verein mit der Umwelt umgeht.

    Jetzt das Aber: auch in Freiburg regiert der Kapitalismus - gelten dessen Regeln. Und so ist dieser Club das beste Beispiel dafür, dass der Kapitalismus nicht per se eine schlechte Sache ist...es kommt eben auf die handelnden Protagonisten an...wie er gelebt wird.

  10. #110
    Mitgestalter
    Registriert seit
    12.May 2001
    Ort
    Wien
    Beiträge
    1.562
    Renommee-Modifikator
    24

    AW: Notizen März 2020

    Gefühlsmäßig wünsch ich diesem ganzen System globaler Ausbeutung, Abzocke und Profitmacherei den Teufel und den Untergang an den Hals. Jetzt wäre eine gute Gelegenheit dazu. Aber nein, wir müssen ja 'retten'. Also werden Billionen in die, ja wohin denn?, gepumpt. In die Märkte, die Banken, die Firmen. In die Hälse der Spekulanten.

    Rational sehe ich keinen Ausweg, als das ganze wacklige Irrsinnssystem zu stützen. Andernfalls wären Millionen Menschen weltweit existenziell gefährdet.

    Und lernen werden wir - wieder mal - gar nichts daraus. Nach dem CV wird die Party weitergehen, noch wilder, noch verrückter, noch gieriger als zuvor.

  11. #111
    Resurrector Avatar von aerolith
    Registriert seit
    30.October 1998
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    6.165
    Blog-Einträge
    35
    Renommee-Modifikator
    30

    AW: Green Economy - der große Schmäh

    Teil der Neuorientierung der Wirtschaft ist auch die Abschaffung des DIESELs. Seine Abgase sollen die Schadstoffbelastung in den Innenstädten in die Höhe treiben. Daß das eine Lüge ist, zeigt die Corona-Krise, na ja, nicht diese, aber Auswirkungen derselben. Seitdem diese nämlich zur Minderung des innerstädtischen Auto- und LkW-Verkehrs führte, müßte ja, logisch?, die Schadstoffbelastung ganz zwangsläufig gesunken sein. Isse aba nich. Im Gegenteil, sie ist gestiegen. Nun behaupten die Grünideologen, das läge am sonnigen und windarmen Wetter. Nun, sonniger ist es, also etwa 10% mehr als im letzten April, aber es ist nicht windärmer, im Gegenteil, es ist sehr viel windiger als im letzten Jahr, manche sprechen sogar schon von Sandstürmen. Strammer Ostwind!

    Der AvD fordert also eine aufhebung des Fahrverbots für Dieselmotorfahrzeuge, weil es sich bestätigt hat, daß der DIESEL keine Schuld an hohen Schadstoffbelastungen in den Innenstädten hat. Es muß an etwas anderem liegen. Wahrscheinlich an den ökologisch wertvollen Bastmatten in den Büros!

    Nun, ich will mal nicht vorschnell urteilen. Man braucht mehr Vergleichswerte. Wenn es mal wieder geregnet hat, wahrscheinlich nächste Woche, und dann ein paar Tage Windberuhigung eintritt, soll man noch mal messen und vergleichen. Danach kann man sich sicher sein, so oder so. Ich tippe mal, daß die Meßwerte sich kaum von denen mit DIESELfahrzeugen unterscheiden werden, wir fahren hier nämlich keine Maschinen aus den 1930er Jahren oder russische Brachialmotoren, sondern deutsche Dieseltechnik vom feinsten.



  12. #112
    Mitgestalter
    Registriert seit
    12.May 2001
    Ort
    Wien
    Beiträge
    1.562
    Renommee-Modifikator
    24

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    ... deutsche Dieseltechnik vom feinsten.
    ach ja, meinst du die Flotte vom VW, die nicht mal die Grenzwerte einhält?
    Oder die vom Daimler oder BMW? Die machen ihre vllt. etwas besseren Werte durch Mehrverbrauch wett.

    Sie scharren schon wieder in den Startlöchern, die Verkehrskonzerne und die Luftfahrtindustrie, gieren nach Steuergeld, diese marktliberalen Heuschrecken. Die Krise ist für sie ein willkommener Anlaß, den Steuerzahler zur Kasse zu bitten, um ihre Aktionäre weiter zu bedienen und ihre strukturellen Schwächen weiter zu verschleiern.

    Ich wette, die LH wird viele Milliarden bekommen, um nach CV wieder Himmel und Luft zu verpesten und mit Dumpingpreisen, Steuervorteilen und Staatshilfen weiter Milliarden Wohlstandbürger unnötig und sinnlos in die letzten Winkel der Welt zu fliegen.

    Fakt ist jetzt schon, dass wir aus der sog. CV-Krise nichts lernen, nichts gelernt haben werden und mit Vollgas in die noch ungleich größere Klimakatastrophe brettern. Das wird erst ein Spaß.

  13. #113
    Resurrector Avatar von aerolith
    Registriert seit
    30.October 1998
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    6.165
    Blog-Einträge
    35
    Renommee-Modifikator
    30

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Nö, das sehe ich anders. Sicherlich sind das kapitalistische Unternehmen, die aus jeder Situation Profit generieren wollen, aber darum ging es mir nicht, sondern um die Lüge, daß es der DIESEL sei, der für die hohen Feinstaubwerte (die ja selber sehr niedrig sind) verantwortlich ist. Und Deine Weltuntergangsphantasien habe ich zur Kenntnis genommen. Ich höre sie, seit ich zur Schule gehe; es gab mal einen britischen Theologen namens Malthus, der sagte den Untergang wegen Überbevölkerung für 1850 voraus. Neuere Prophezeiungen gingen von 2000 aus: Überbevölkerung, Umweltsünden, Abholzung, knappe Rohstoffe, Atomwaffen, AkWs, verdreckte Flüsse, Raubtierkapitalismus, Ausbreitung der Sahara, Klimawandel... Nichts ist passiert, im Gegenteil: Ich finde die Natur heute schöner und in einem viel besseren Zustand als vor vierzig Jahren, mal abgesehen davon, daß es zur Zeit trocken ist und ich Regen liebe. Aber so trocken isses nun auch nicht; ich war gestern im Harz, da fließen sogar kleine Bäche noch.
    Es gibt Leute, die jammern, wenn im Frühling die Sonne scheint und 20° sind, die meckern, wenn es regnet und die Flüsse steigen, die meckern, wenn es grau in grau ist und sie nicht weit gucken können, die meckern bei Hitze im Sommer, bei Kälte im Winter, die meckern bei Kälte im Sommer und Hitze im Winter: die meckern immer. Das Glas ist eben halb leer und wird demnächst ganz leer sein.
    Ist eine Weltwahrnehmung, die meistens vorsichtig macht und diese Leute steinalt werden läßt, wenn sie nicht an Gram sterben. Ich bin eher das Gegenteil: Ich erfreue mich an beinahe jeder Lebenssituation. Vielleicht komme ich deshalb zu nichts.

    Das ändert nichts daran, daß ich mit der Umwelt- und Wirtschaftspolitik in der BRD sehr kritisch umgehe. Ich bin seit jeher ein Freund autarken Wirtschaftens und kein Globalist. Sage das mal einer der Auto-, Chemie- und Maschinenbauindustrie, die sich schon wieder auf die Nachfrage nach der Krise freut.

  14. #114
    Mitgestalter
    Registriert seit
    12.May 2001
    Ort
    Wien
    Beiträge
    1.562
    Renommee-Modifikator
    24

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Tja, lieber Robert. So nimmt halt jeder die Welt auf seine Weise wahr. Nicht wie sie ist, sondern so, wie er oder sie ist. Wenn ich aus dem Haus gehe, sehe ich Felder auf denen die Winterfrucht verdorrt, die Frühjahssaat nicht keimt und die Wälder vertrocknen. Seit 20 Monaten haben wir, mit Ausnahme des Mai 2019, überdurchschnittlich warme und zu trockene Monate. Der letzte Winter bescherte ein Niederschlagsdefizit von 50%, die Böden sind metertief ausgetrocknet, der Grundwasserstand auf einem historischen Tiefststand.

    Klimadiskussionen führen zu nichts. Und ändern nichts. Schau mer mal.

    Schön für Sachsen, wenn es dort genug regnet.

    Sonnige Grüße aus Pannonien.

  15. #115
    Resurrector Avatar von aerolith
    Registriert seit
    30.October 1998
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    6.165
    Blog-Einträge
    35
    Renommee-Modifikator
    30

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Las dieser Tage etwas von 4% (zusätzlich) brachliegenden Flächen in der BRD. Nun sollen sie Getreide produzieren. Bei den Berechnungen zum INTEL-Neubau auf 350 ha Bördeboden errechnete ich etwa 2700 t Getreide für eine durchschnittliche Bördeernte, also 2,7 Millionen Kilogramm Getreide, was bei einem Jahresverbrauch von etwa 200 kg je Mensch für 13000 Menschen Nahrung bereitstellt. Und wenn ich schon mal beim Rechnen bin: Der durchschnittliche Ertrag in der BRD beträgt etwa 6 T/ha (ein Hektar ernährt also 30 Menschen), ergo müßten etwa 3 Millionen Hektar (30000 km²) bewirtschaftet werden, um die Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen. Dreifelderwirtschaft, also 90000 km². Wer hätte das gedacht? Die BRD wäre durchaus in der Lage, sich selber zu versorgen.

  16. #116
    schreibt hier hin und wieder Avatar von WirbelFCM
    Registriert seit
    8.May 2012
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    303
    Renommee-Modifikator
    11

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Gehört auch irgendwie zur Politik: https://wohlstandschmiede.com/ist-ei...s-beschlossen/

    Die Gesetze sind bereits gemacht, in den kommenden 2-3 Jahren wird die Bundesregierung (oder vermutlich gar die EU) „endlich“ ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ in Verbindung mit einem persönlichen Schuldenschnitt („Schuldenamnestie“) einführen, das dann an die Bedingung (die Mitschreiber hier erkennen bestimmt auf den ersten Blick den Widerspruch in sich, aber für die vielen passiven Mitleser hab ich den casus knacksus mal angefettet) geknüpft wird, sich von seinem ganzen Eigentum (max. 100k Restvermögen) zu trennen. Der Großteil der Bevölkerung wird dann Huraaaa schreien, weil es statt Hartz4 dann so ca. 1000-1300€ BGE im Monat zum Konsumieren gibt. Das wird der Teil des „great reset“ werden, mit dem der große Teil der Bevölkerung unter tosendem Applaus diesem zustimmen wird!

    Da dieses BGE aber natürlich auch mit inflationärem Giralgeld finanziert werden wird, werden wir dann eine Inflation bekommen, die den Vorteil des BGE wieder zunichte machen wird.

    Ich bin mir da übrigens genau so sicher, wie ich vor 2 Jahren war, als ich den Ablauf der Corona-Krise praktisch komplett vorhergesagt habe und dafür wegen „Aluhutträgerei“ aus einem anderen Forum verbannt wurde, wo seit dem jetzt gar nichts mehr los sein soll (was ich übrigens genau so vorhersagte, genau wie die Russlandkrise, die Flüchtlingskrise usw.)

    Eigentlich müßte ich mich inzwischen in „Orakel“ umbenennen

  17. #117
    Mitgestalter
    Registriert seit
    12.May 2001
    Ort
    Wien
    Beiträge
    1.562
    Renommee-Modifikator
    24

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Eigentlich müßte ich mich inzwischen in „Orakel“ umbenennen.
    Na dann sag mir mal, wie es in der Ukr weitergeht und wie das Ganze endet! :)

    Bzgl. BGE bin ich mir nicht so sicher. Das ginge nur, wenn es EU-weit eingeführt würde. In der BRD würde das an der Industrielobby scheitern. Das hält keine Regierung aus, schon gar nicht die Ampel. Ich halte ein BGE für problemlos finanzierbar, da Staaten bzw. die EU gar nicht insolvent werden können! Das Problem ist eher, wie man auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig bleiben würde. Ein BGE wäre machbar, wenn die EU KOMPLETT auf Selbstversorgung umstellte: also keine Energieträger mehr importieren müsste, keine Rohstoffe, keine Bodenschätze, keine Nahrungsmittel, keine Technologie, rein gar nichts, plus militärische Selbstverteidigungsfähigkeit. Möglich wäre das. Nur das wäre eine totale Änderung unseres Lebensstils, bedeutete eine vollkommene Abkehr vom bisherigen Konsumismus. UND: die große Frage ist, ob das Uncle Sam tolerieren würde.

    Eher wird Europa zum 51. Bundesstaat der USA, als dass die es zulassen, dass wir uns aus der Welt verabschieden.

  18. #118
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Zitat Zitat von WirbelFCM Beitrag anzeigen
    oik oik oik

    Ich bin mir da übrigens genau so sicher, wie ich vor 2 Jahren war, als ich den Ablauf der Corona-Krise praktisch komplett vorhergesagt habe und dafür wegen „Aluhutträgerei“ aus einem anderen Forum verbannt wurde, wo seit dem jetzt gar nichts mehr los sein soll (was ich übrigens genau so vorhersagte, genau wie die Russlandkrise, die Flüchtlingskrise usw.)

    Eigentlich müßte ich mich inzwischen in „Orakel“ umbenennen
    Du bist mein Held! Wir hängen für Dich im Wolkenstein-Forum eine Plakette an der Wand, auf der in goldenen Buchstaben steht: WWWIRBEL, ZERNICHTER und VERRICHTER. WUßTE ÜMMER BESCHEID.

  19. #119
    schreibt hier hin und wieder Avatar von WirbelFCM
    Registriert seit
    8.May 2012
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    303
    Renommee-Modifikator
    11

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Zitat Zitat von eulenspiegel Beitrag anzeigen
    Na dann sag mir mal, wie es in der Ukr weitergeht und wie das Ganze endet! :)
    da gibt es nur 2 optionen: entweder russland setzt sich durch oder der westen. Verlierer wird so oder so die ukraine sein, quasi als strafe dafür, dass sie die westlich goutierten Faschos 8 jahre lang haben gewähren lassen.

    zum BGE: das wird Bestandteil der NWO sein, quasi dessen zugpferd, weil jeder schlechte plan irgendeinen „will ich haben“-Aspekt braucht, damit die blöde Masse es kauft. Das ist dann letztendlich nur Marketing oder in dem Bereich halt PR. Das BGE wird also gewissermaßen weltweit eingeführt werden (zumindest in den westlich kontrollierten Staaten, also praktisch allen) und von der weltbank ausgegeben werden, quasi als Ersatz zum heutigen Giralgeld. Allerdings wird es genau das gleiche bleiben und daher die gleichen Probleme mitbringen (Inflation und deren Folgen wie Armut, Hunger, Gewalt, Korruption, Krieg usw.). Das geld wird dann halt nur nicht mehr von oben nach unten verteilt, sondern von unten nach oben, was zweifelsfrei etliche Vorteile mit sich bringt, die aber nicht greifen werden, weil „von denen da unten“ ja niemand weiß, wie man Geld sinnvoll einsetzt. Wobei eh gemunkelt wird, dass Geld-oder vielmehr die Vermögensvermehrung durch Kauf von Sachwerten erheblich erschwert oder gar verboten werden wird.

    Warum das ganze? Weil die Eliten (konkret: der digital-militärische Komplex und das Finanzwesen) erkannt haben, was weitsichtige Ökonomen schon lange erkannt haben, nämlich das der immer weiter wachsende technologische Fortschritt mehr Arbeitsplätze vernichten wird als neue entstehen. Und die zunehmende Weltbevölkerung verschlimmert das Problem noch. Fazit: Arbeit im herkömmlichen Sinne wird obsolet (ebenso wie Marx‘ Lehren, die Mitte des 19. Jh. noch ihre Berechtigung hatten, heute aber überholt sind - leider schnallen das die Linken nicht bzw. wollen das nicht wahrhaben, weil es das Fundament ihrer gesamten Ideologie und damit die gesamte Ideologie zerstören würde).

    das Gute daran ist: Arbeit wird überflüssig. Das schlechte daran: Arbeit wird überflüssig

    Einkommen brauchen die Menschen aber trotzdem, um den ganzen Ramsch kaufen zu können, den die Industrie auf ihren Fließbändern en masse produziert (bei VW sollen bspw. Planungen laufen, Fließbandarbeiter durch Roboter zu ersetzen). Andererseits braucht die Industrie eben kaufkräftige Kunden, um ihren Ramsch gewinnträchtig abstoßen zu können.

    und da die Eliten ja nicht blöd sind und wissen, dass ihnen der Pöbel, wenn er keine Kohle mehr hat/kriegt, irgendwann den Garaus macht und auf Anarchie macht, müssen sie dem entgegensteuern. Höchstwahrscheinlich eben durch ein BGE.

    wie es besser geht, woher diese Probleme (alle Probleme?) kommen und welche Alternativen (ganze vier) pfiffige Leute sich ausgedacht haben, kann man hier verfolgen, wo ich das mal ein wenig zusammengefaßt habe: http://blog.cashflowclub-magdeburg.d...funktioniert/#

    Natürlich sind das alles nur reine Spekulationen von mir, die tlw. Auf Fakten, aber auch viel auf Logik und Erfahrung (wenn man wie ich 20 Jahre Aluhut trägt verinnerlicht man irgendwann, wie „die da oben“ so ticken ) und Gerüchten basieren, aber das traf halt auch auf meine anderen Prophezeihungen zu und wenn die zu gefühlt über 80% dann auch so eintreten wird wohl kaum einer auf „Zufall“ tippen (außer den Antischwurblern halt).

    Wobei mir grad gestern ein gewisser Luftikus einreden wollte, dass es auch Zufall sein könne, dass CNBC am 11.September um 17:00 vom Einsturz des WTC7 berichtete, welches dann um 17:20 auch tatsächlich einstürzte funfact am rande: auf dem livebild im hintergrund war das WTC7 sogar noch zu sehen. Also stehend

    Schade, ich wollte jetzt noch das video davon verlinken, aber das ist auf youtube nicht mehr zu finden :(
    aber hier zumindest mal „Loose Change“ in der besten deutschen Version für alle, die noch immer das Ammenmärchen vom Terroranschlag OHNE elitäre Unterstützung glauben: https://www.bitchute.com/video/ymGS2QBalQGA/

    natürlich keine kommerzielle Doku, aber von Journalisten gut gemacht im Stile von medical detectives oä. Also wer auf solches format steht, wird da echt seine freude dran haben :)

    was am 11.September wirklich passiert ist? Ich glaube, die plausibelste Theorie dazu ist folgende: https://www.bitchute.com/video/Rzh6V6Zw6UA9/

  20. #120
    Ist durch nichts wegzugraulen Avatar von anderedimension
    Registriert seit
    1.September 2013
    Beiträge
    2.110
    Renommee-Modifikator
    11

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Zitat WirbelFCM

    Warum das ganze? Weil die Eliten (konkret: der digital-militärische Komplex und das Finanzwesen) erkannt haben, was weitsichtige Ökonomen schon lange erkannt haben, nämlich das der immer weiter wachsende technologische Fortschritt mehr Arbeitsplätze vernichten wird als neue entstehen. Und die zunehmende Weltbevölkerung verschlimmert das Problem noch
    @Wirbel

    Du hast es richtig zitiert...nur falsch interpretiert. Zwar stimmt es, dass die Experten eine solche Entwicklung vorhersagen...jedoch positiv....optimistisch konnotiert...und nicht im Sinne eines Horrorszenarios. Zwar werden weniger als heute arbeiten...aber die, die nicht arbeiten...werden dennoch "aufsteigen"...weil die Arbeitenden so dermaßen produktiv und gewinnbringend ihren Job ausüben, dass sie alle anderen locker mitfinanzieren können. Allerdings wird die viele Freizeit zur echten Herausforderung werden...denn die Zeit will gefüllt sein. Man hofft, dass sich die potentiellen Freizeitler ehrenamtlichen Aufgaben zuwenden, dass sie sich sozial engagieren und karitativ aktiv werden. Darum wird aktuell in vielen Städten das Bedingungslose Grundeinkommen verlost...um genau das zu testen. Erste Untersuchungen zeigen, dass die Rechnung aufgehen könnte.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  21. #121
    Mitgestalter
    Registriert seit
    12.May 2001
    Ort
    Wien
    Beiträge
    1.562
    Renommee-Modifikator
    24

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    Es wird, es muß in absehbarer Zeit eine allgemeine Alimentierung - nenn es BGE oder sonstwie - kommen. Wir haben das ja jetzt schon. Durch Corona hängen ja ohnehin schon die Mehrheit der Unternehmer, Arbeitnehmer, Pensionisten sowieso am staatlich finanzierten Infusionstropf. Kurzarbeit, Verlustausgleich, staatliche Hilfen allüberall. Jetzt dank Putin Energiekostenkompensation, Benzinrabatt, Öffifreifahrt etc. etc. Davon wird vieles bleiben und neues dazu kommen. Der gemeine Bürger wird dadurch immer abhängiger von staatlicher Alimentierung, was ja ganz im Sinne der Eliten ist und durch die mediale Gleichschaltung begleitet wird. Allerdings wird das BGE - eigentlich ein GE, denn bedingungslos ist es ja nicht - die sozialen Ungleichheiten nicht beseitigen. Es wird weiter Superreiche, Reiche und die große Masse der Almosenempfänger geben. Weil wir eben von Natur aus nicht gleich beschenkt sind mit Intelligenz, Skrupellosigkeit, Ellbogen und anderen sozialen skills. Die Frage ist, wie das ganze umgesetzt wird, wo und in welchem Zeithorizont. In je mehr Staaten gleichzeitig, umso weniger Verwerfungen wird es geben.

  22. #122
    Mitgestalter
    Registriert seit
    12.May 2001
    Ort
    Wien
    Beiträge
    1.562
    Renommee-Modifikator
    24

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    @WFCM

    da gibt es nur 2 optionen: entweder russland setzt sich durch oder der westen.
    Für diese Aussage brauch ich keine prophetische Gabe.
    Wenn es nur so einfach wäre.

    Für mich ist die weitere Eskalation noch immer die leider wahrscheinlichste Option. Und die bietet viele grausliche Möglichkeiten. Die schlimmste, einen WK III lass ich mal unter den langen Tisch von Putin fallen.

    Putin ist erledigt. Kann er sich innerhalb seiner Clique halten, dann wird es weder Verhandlungen mit RUS geben, noch einen Frieden in UKR. Wird er intern entsorgt, könnte es immerhin einen Waffenstillstand geben und eine Art kalten Frieden. In jedem Fall wird der US-Imperialismus keine Ruhe geben, bis in RUS ein regime change erfolgt und ein US-kompatibles Regime an die Macht kommt. Ob es dazu kommt, steht in den Sternen. Jedenfalls ist der Konflikt noch lange nicht gelöst.

    Was das wahrscheinlichste Szenario ist, kann ich nur subjektiv und bei all meiner Unwissenheit skizzieren. Ich glaub, dass RUS sich an der UKR die Zähne ausbeissen wird. Vielleicht ziehen sie ab unter dem Vorwand 'alle Operationsziele seien erreicht' - *schluck*, das glauben ihnen nicht mal die eingefleischtesten Putinversteher -, vielleicht ziehen sie sich so weit zurück, dass sie ihre Stellungen halten können - dann wird es ein ewiges Scharmützel mit vielen Toten geben -, vielleicht drehen sie nochmal auf und machen weitere Städte platt - wird die UKR nur stärken und ihr noch mehr Waffen aus dem Westen bescheren -, und und und.

    Fazit: Prognosen sich schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen.

  23. #123
    Ist durch nichts wegzugraulen Avatar von anderedimension
    Registriert seit
    1.September 2013
    Beiträge
    2.110
    Renommee-Modifikator
    11

    AW: Umwelt- und Wirtschaftspolitik

    So schwierig sind die Prognosen gar nicht. Schau Dir die Kriegskarte an...Russland hat einen Gürtel um die Krim gelegt - jetzt fehlt noch Odessa...dann ist man fertig. Dadurch kontrolliert dann Russland alle Handelswege und somit auch die ganze Ukraine. Kiew hat symbolischen Charakter...Odessa ist aber viel wichtiger. Das würde auch erklären...dass sie Russen vor 14 Tagen sagten, dass sie kein Interesse daran hätten...die Regierung auszutauschen. Ohne Zugang zu den Handelshäfen hätte diese ohnehin keine Macht.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  24. #124
    schreibt hier hin und wieder Avatar von WirbelFCM
    Registriert seit
    8.May 2012
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    303
    Renommee-Modifikator
    11
    Zitat Zitat von eulenspiegel Beitrag anzeigen
    @WFCM

    Für diese Aussage brauch ich keine prophetische Gabe.
    .
    Aber genau das ist doch prophetische gabe: die Fähigkeit, 1 und 1 unfallfrei zusammenzählen zu können also an Hand von Ereignissen aus der Vergangenheit und Gegenwart vorhersagen zu können, was in Zukunft passieren wird. Dass das keine 100%ige Wissenschaft ist, dürfte klar sein. Der Grund, warum viele „Vorhersagen“ nicht eintreffen liegt idR daran, dass man nicht alle relevanten Informationen zu eben jenen Ereignissen hat oder gar falsche Informationen. Und je mehr Unbekannte bzw. variablen Du in dieser Gleichung hast, umso ungenauer wird die Prognose. Wenn Du aber falsche Werte in Deiner Gleichung hast, kommt immer auch ein falsches Ergebnis heraus.

    aber im Grunde ist das „nur“ simple Logik.

    die Wettervorhersage macht doch im Grunde nichts anderes

    btw: ich halte den Ukr/Rus-Konflikt (URK) eh nur für einen Nebenkriegsschauplatz. Viel spannender wird ja, was dieser bewirken wird und nicht, wie er ausgeht. Für mich zumindest :D

+ Antworten

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Ja
  • Themen beantworten: Ja
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •