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Thema: Harry Potter

  1. #1
    Tochter des Hauses
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    Harry Potter

    Ich lese gerne Harry Potter.
    In diesem Buch geht es darum, dass ein Waisenjunge in eine Zauberschule geht, die "Hogwart" heißt. Jedes Jahr kommt ein Ungetüm in die Schule und Harry besiegt es. Die Autorin Joanne K. Rowling sagt: "Ich wollte ein Buch schreiben, wie ich es gern als kleines Kind gelesen hätte."

    Hat jemand das Buch glesen?

    Und wenn, wie findest du es?

  2. #2
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    AW: Harry Potter

    Ich lese gerne Harry Potter.

    Na ich liebe Harry Potter!! Es ist das bei weitem beste Buch, das heisst, eigentlich sind es ja mehrere. Nur die Stelle mit den in Essig schwimmenden Kröten finde ich nicht soo toll. Wir hatten in der Schule auch so was, aber es war keine Zauberschule, sondern nur eine ganz langweilige, und weil wir leidr auch nicht zaubern gelernt haben, sondern Marxismus-Leninismus, was man nun wirklich nicht vergleichen kann, naja, da habe ich mich eben immer gegruselt!!!

  3. #3
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Harry Potter

    Ich habe Harry Potter nie gelesen. Beim Blick auf die Bestsellerlisten habe ich mich allerdings gewundert, daß ein Kinderbuch so große Erfolge feiert. Liegt es vielleicht daran, daß unsere Gesellschaft immer infantiler wird?

  4. #4
    rodbertus
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    AW: Harry Potter

    Nein, Omar. Es liegt daran, daß das Buch gut ist, einen Nerv trifft und Grundfesten spielrisch hinterfragt.

  5. #5
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    AW: Harry Potter

    Ich kenne das Buch nicht, habe es aber meiner Nichte zum elften Geburtstag geschenkt und damit eine Pottermanie ausgelöst. Sogar meinem Bruder (einem ernsten zweiundvierzigjährigen Psychiater) hat es gefallen - als einziges Buch meiner ganzen Weihnachtsgeschenkversuche über zehn Jahre!
    Mein Lieblingsbuch in diesem Alter war übrigens Krabat von Ottfried Preussler. Kennst Du es?

    it

  6. #6
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    AW: Harry Potter

    1. Tolle Leistung - Du kannst Bücher beurteilen ohne sie gelesen zu haben. Wenn viele Menschen etwas (nicht nur Bücher) mögen, kann es natürlich aus Sicht der Elite nur ****** sein - unnötig, sich damit zu beschäftigen.

    2. Wenn etwas für Kinder ist, kann es nur minderwertig sein (siehe Produkte wie Kinder-Sch... oder das sog. Kinderprogramm des Privatfernsehens). Überhaupt: Wie kann etwas hochwertig sein, obwohl es "verständlich" geschrieben ist?

    3. Was genau ist Deiner Meinung nach ein Kinderbuch? Einige der heutigen Kinderbuchklassiker waren damals doch für Erwachsene geschrieben, oder? Sind z.B. Erwachsene, die den kleinen Prinz lesen infantil?

    P.S. Entschuldigung - meine Bemerkung bezog sich NICHT auf IT sondern auf Carlos. Zu it:
    warum sollte ein Psychiater unfähig sein, ein liebenswertes Stück Literatur (nicht mehr, aber auch nicht weniger) zu erkennen?

  7. #7
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    AW: Harry Potter

    Das frage ich mich doch auch immer wieder. Ich wollte nichts gegen Harry Potter sagen, habe nur herzlich gelacht, weil ich mit meinen sämtlichen anderen Versuchen so bös auf die Nase gefallen bin.
    Ich liebe Winnie the Pu, und lese Kipling heute noch gern. Und Krabat.
    (zu Omar: ganz unberechtigt finde ich die Frage nicht. Aber wer sagt, dass diese Bücher nicht doch für Kinder gekauft wurden?)

    it

  8. #8
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    AW: Harry Potter

    Da bist Du doch in bester Gesellschaft.
    Mal im Ernst: Warum geben wir Kindern Minder-wertiges? Und für wen ein Buch einmal angeschafft wurde ist doch letztlich unbedeutend für die Beurteilung des Inhaltes. Ich jedenfalls kenne eine Menge "Kinder"-Bücher(Zielgruppe ca.10-16 Jahre) die mir vieles gaben und geben. Vieleicht wäre die Welt ein besserer Ort, wenn Erwachsene sich mehr Gedanken um ihre Kinder machen würden (und mehr Kinderbücher lesen würden -und sei es nur aus wissenschaftlichem Interesse).
    Zurück zum Thema: Harry Potter ist ein klassisch angelegter Bildungsroman. Es geht eben nicht in erster Linie um den Kampf gegen irgendwelche Monstren. Es geht um Wertevermittlung: Freundschaft, Treue, Loyalität... Und das auch noch liebevoll verpackt und spannend. Es muß etwas dran sein. Können sich so viele Fliegen irren?

    Nur für it: Ich glaube, das Buch wäre etwas für Dich.

  9. #9
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    AW: Harry Potter

    ...Kindheit, wie weit bist Du entfernt...

    Was waren das noch Zeiten, als ich das Lesen mit Lurchi, dem Salamander lernte, die Abenteuer der fünf Freunde miterlebte und fasziniert war von einem Buch, das - glaube ich - "Indianergeschichte" hieß...

    Mir scheint, ich sollte mich auch mal mit Harry Potter beschäftigen...
    ...vielleicht findet sich dort etwas verloren geglaubtes wieder...

  10. #10
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    AW: Harry Potter

    Der dritte Band ist der beste. Wenn man will, kann man ihn sehr philosophisch lesen. Freiheit, Selbstbestimmung, Schicksal sind die Zauberworte, die Rowling hier mit Liebe und Humor zum süffigen Trank verrührte.

  11. #11
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Harry Potter

    liebe charlotte,


    ich habe mittlerweile alle vier bände von harry potter gelesen und ich giere nach dem fünften.
    ich muß mir mal überlegen, was ich in deinem alter so alles gelesen habe...


    liebe grüße


    nadine

  12. #12
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    AW: Harry Potter

    na so was!


    da wollte ich mir doch heute einen harry potter roman holen (auf englisch, waren aber leider alle ausgeliehen...)
    und dann seh ich hier auch noch einen ordner dazu!


    ich habe bisher nur einmal "richtig" harry potter gelesen.
    das war damals, im mittelalter. wir haben auf dem dachboden der gewandschneiderin übernachtet und da uns nichts besseres einfiel, sind wir in die klosterschule gegangen und haben uns gegeneitig aus dem buch vorgelesen.
    nun bin ich natürlich gespannt, wie es weitergeht.
    aber wenn alle bücher schon verliehen sind...


    vielleicht klappt es ja in 2 bis 3 wochen
    hofft die


    *winkende*


    Bo

  13. #13
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    AW: Harry Potter

    Ich lese Bücher prinzipiell nicht, die auf diese Weise hochgelobt werden.
    Nur ein einziges Mal habe ich mich breitschlagen lassen, weil alle behaupteten, daß Tolkiens "Herr der Ringe" ein wunderbares Buch sei.
    Es hat 49 DM gekostet, und ich habe mich bei der Lektüre halbtot gelangweilt.


    K.

  14. #14
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    AW: Harry Potter

    Wirtschaftliche Argumente gegen vermeintlichen Kollektivzwang? Kannst du das ausbaun?


    Weil, in diesem Fall gibt es die Möglichkeit des AUSLEIHENS. Aber als abstraktes Argument..


    Welche Rolle spielen Prinzipien?
    Besonders im Umgang mit Literatur?


    Der Punkt ist, Freiheit mag sein, was und wo sie ist - aber wie ist es mit dem unverstellten Blick??




    CHARLOTTE sagt: "Geschmackssache. Muss sie eben andere Bücher lesen!"

  15. #15
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    AW: Harry Potter

    Tja, man könnte es bei "soll Kassandra doch andere Bücher lesen" belassen. Kassandra hat Prinzipien - mit dem gemeinen Volk, der Masse will sie nichts zu tun haben. So etwas schaut sie sich gar nicht erst an - es könnte ja sein, daß auch solch ein elitäres Wesen zum "Massengeschmack" kompatibel ist. Siehe auch meinen Beitrag vom 5. Juni. Ich (37) schäme mich kein bißchen für die Lektüre von sogenannten Kinderbüchern (wenn sie denn gute Literatur sind), und freue mich für mich und für meine Kinder darüber, daß es solch bezaubernde Bücher, derart tolle Leseerlebnisse gibt. Und wenn die Autorin nachläßt (ich hoffe nicht), gehöre ich zu den ersten, die vom Lesen abraten. Versprochen.


    Man kann natürlich noch etwas weitergehen, unsere konservativen amerikanischen Freunde zeigen uns wie:da kann sogar Kassandra noch einiges über Intoleranz lernen. http://www.fflibraries.org/FFL_Index/w68_.htm


    Für Bo (und alle Anderen): Diese Bücher beweisen, wie vorteilhaft es ist, ein Buch im (englischen) Original zu lesen - die Übersetzungen sind zum Teil eine Zumutung.
    Ich habe alle vier Bände und würde sie dir ausleihen, Bo.


    Ach ja: der vierte Teil ist der Beste, finde ich, gefolgt von 3, 2 und 1. Möglicherweise sehen das jugendliche Leser genau andersherum: die Bücher werden zunehmend anstrengender. Vielleicht tatsächlich Bücher, mit denen man "aufwachsen" kann.


    Hier noch schöner ironischer Beitrag von Bel Littlejohn (Guardian): ... But what I do object to is a pedestrian, ungrammatical,
    repetitive prose style which Ms Rowling has and these are
    among those things which I object to, especially when they are
    pedestrian and ungrammatical. And repetitive. And the suspense
    in the Potter books is minimal, which makes it all the more
    depressing that children hang on to their every word, as if
    desperate to know what happens next. Personally, I prefer
    long, difficult, grown-up books, preferably without pictures,
    about heavyweight topics, if possible written in Anglo Saxon,
    or at very least translated from the German. It is a terrible
    indictment of our world that I am now five times as
    knowledgeable as children a fifth of my age. And why did she
    not set the Potter series in the real world, a world with
    which millions of young readers could identify and enjoy in
    exactly the way they would have enjoyed my books if only they
    had read them?
    If I had written Harry Potter, the hero would have been a
    girl, possibly with learning difficulties, the setting would
    not have been a private boarding school but an embattled
    secondary modern battling against problems such as anorexia
    and child abuse, and it would not have been about magic and
    witches but about inner-city deprivation. And my Potter books
    would have proved far more popular than Rowling's - which,
    from what I hear, would have made her very jealous indeed.




    Im Spiegel war auch einiges zu lesen: http://www.spiegel.de/kultur/literat...,87670,00.html

  16. #16
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Harry Potter

    willow:
    ach, lass kassandra doch! irgendwie muss man je heutzutage prinzipen haben, um literatur auszuwählen. am besten ist, wenn man alle bekannten bücher rausschmeißt

    ich lese englische bücher übrigens am liebsten in der originalsprache. mir geht das immer so: die sprache der originale sind kein vergleich zu den übersetzungen.
    besonders aufgefallen ist mir das bei steinbeck. die originale sind genial. die übersetzungen gehen so.

    und du bist dir sicher, dass du es dir zutrauen würdest, mir die bücher wirklich auszuleiehn???
    kommst du zum treffen in berlin?

    *fragtsich*

    Bo

  17. #17
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    AW: Harry Potter

    willow, Du gehst ein wenig leichtfertig mit dem Wort "Intoleranz" um.
    Ich habe nichts gegen Leute, die Harry Potter oder Tolkien mögen und erst recht nichts gegen gute Kinderbücher.
    Beispielsweise erinnere ich mich noch gern an "Das verkaufte Lachen" von James Krüss.
    Wenn ich keine Hardcover-"Bestseller" mag, dann liegt es daran, daß ausnahmelos alle, die ich dennoch gelesen habe, qualitativ minderwertig waren. Dabei ist mein Geschmack keineswegs exklusiv.
    Leider neigen viele Leute dazu, das zu kaufen, was von den Medienkonzernen in die entsprechenden Listen lanciert wird.
    Mit 250.000 DM Werbeetat bringe ich jedes Buch in diese Regionen.
    Aber glaubt nur ruhig weiter an das Märchen von der schreibenden Tellerwäscherin, die durch Fleiß und ein gutes Herz zur Millionärin geworden ist.


    K.

  18. #18
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    AW: Harry Potter

    Kassandra, bei einem Urteil wie "intolerant!" versuche ich durchaus, mehr als einen Beitrag zu berücksichtigen. Du scheinst eher einen klaren Standpunkt zu favorisieren. Nach einem (formalen) "Ich habe nichts gegen Leute ...." sagst du ziemlich unverblümt, für wie mediengesteuert und geschmacklich minderbemittelt du jemanden hältst, der deine Vorurteile nicht teilt.


    Ich hatte im Zusammenhang wohl das Glück der frühen Geburt - ich hatte schon vor der "Pottermania" zwei Bände gelesen. Meine Buchhändlerin lieh mir ihr Exemplar aus, nicht ohne ein hämisches "Du wirst es dann ja sowieso kaufen". Es muß auch kein Hardcover sein, die englischen Originale gibt es schon recht lange als Paperback.


    Abseits jeder Diskussion über literarische Qualitäten: mein Sohn, 11 Jahre alt, hat 3 Bände H.P. (über 1000 "richtige" Seiten) gelesen. Selbst wenn die Bücher nur mittelmäßig wären, einfache Kinderbücher eben: allein dafür würde ich die Autorin verehren.


    Im übrigen- ich bin tatsächlich so naiv zu glauben, die Dame war eine arbeitslose und alleinerziehende Mutter als sie mit dem Schreiben des ersten Bandes anfing. Ich weiß aber durchaus, wie reich sie durch diese Bücher geworden ist. Nur - verändern sich dadurch die Bücher? Die Hysterie und den (Werbe-)Rummel um die Bücher halte ich allerdings für ebenso schrecklich wie überflüssig.


    Fast schon ein Grund, die Bücher zu hassen ohne sie zu kennen...


    (Zumal die deutsche Übersetzung bedenklich und der erste Teil wesentlich mehr "Kinderbuch" ist als z.B. der vierte.)

  19. #19
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Harry Potter

    Die Nerven liegen im Moment offensichtlich etwas blank...


    Kassandras Beitrag vom 04. September 2000 war, gemessen an dem vorangegangenen Beitrag wohltuend sachlich. Nicht die Buchhandlung leiht aus, es ist eher eine Buchhändlerin. Und sie hat mir ihre persönlichen Bücher aus, nicht die der Buchhandlung.


    Schade nur, daß die Liste mit den konkreten Beispielen für die These von den Hardcover-"Bestseller(n)", die qualitativ generell minderwertig seien, verschwunden ist.


    Ich bin gern bereit, mit jemandem zu streiten, der ein Buch (zum Beispiel Potter) Mist findet. Wenn er es kennt- sonst bringt es nicht viel. Die Blinden und die Farben eben. Wir können aber gern auch über die mediengesteuerte Verdummung breiter Volksmassen reden.


    Das wundervoll konservative amerikanische Forum hat leider seine Beiträge über Harry Potter eingebüßt - vielleicht haben sie zu dreist gelogen. Von einem der besseren Beispiele hier eine (Roh-)Übersetzung. Lesen ist offensichtlich einfacher als Schreiben.


    Was ist so schlimm an Harry Potter?


    Über die Bücher


    Versteckt in den flüssig geschriebenen, "toll zu lesenden" Seiten der Harry Potter Bücher lauert ein sehr gefährlicher Inhalt.
    Harry... ein verschrobenes, verwaistes, beschimpftes, unglückliches Kind findet heraus, daß er ein machtvoller Zauberer ist und verlässt seine Adoptivwohnung um auf eine Schule für Zauberei und Hexerei zu gehen. Dort findet er ein neues Leben, Erfolg und Freundschaft. Er stellt fest, daß er über große (Zauber-) Macht verfügt, mit welcher er in seinem Leben Respekt und Siege erreichen kann.
    Aber: Zu behaupten, dass es für jedes Kind (besonders für unterprivilegierte wie Harry) einen Weg gibt, der unglücklichen, realen Welt in der sie leben zu entfliehen und sich in eine mystische Fantasiewelt zurückzuziehen um Glück zu finden ist unverantwortlich und betrügerisch. Dann noch zu behaupten, daß die Welt des Okkulten (der Hexerei) die Kraft sein kann, welche dies alles ermöglicht ist in der Tat böse und letzten Endes eine Lüge.


    Uns wird gesagt, der Anspruch des Buches ist es, Kindern zu helfen Wahrheiten über Tapferkeit, Loyalität und die Macht der Liebe zu entdecken. Während aber einiges Zutreffendes über die Natur des Menschen vorkommt, sind der größte Teil dessen, was in diesen Büchern steckt, Lügen und irreführende Halbwahrheiten.



    Beispiele


    Zitat #1:"Du kannst ohne deine Seele existieren, weißt du, solange dein Gehirn und dein Herz noch arbeiten. Aber du wirst kein Selbstwertgefühl mehr haben, keine Erinnerungen, nein ... nichts. Es gibt keine Chance,sich davon zu erholen. Du fristest nur dein elendes Dasein. Als leere Hülle.."
    (The Prisoner of Azkaban, page 247/Seite 258)


    Die Wahrheit: Ohne unsere Seele können wir nicht existieren. Da Seele und Geist eins sind, stirbt der Körper, wenn der Geist ihn verlässt. (II Cor. 5:6-8)


    Zitat#2: "Denkst du, die Toten, die wir immer liebten, werden uns jemals wirklich verlassen? Denkst du nicht, wir erinnern uns in Zeiten der größten Not besonders deutlich an sie" ...12 Zeilen später! ... Weißt du, Harry, in gewisser Weise hast Du deinen Vater in der letzten Nacht gesehen... Du hast ihn in Dir selbst gefunden." (The Prisoner of Azkaban, page 427-428/Seite 440/441)


    Die Wahrheit: Der Geist der von uns gegangenen lebt nicht mit uns (Erinnerungen? ja ; ihr Geist? nein). Anmerkung: Diese beiden Vorstellungen sind Hexenphilosophie. Einer der hohen Feiertage der Hexen ist Halloween,. Im Buch Hexerei für Morgen schreibt Doreen Valiente: "Der Sabbat an Halloween ist besonders geeignet für die Verständigung mit den Geistern der Verblichenen, denn dies ist das alte Fest der Toten, und unserer Lieben, die vor uns gegangen sind." J.K. Rowling sagte in einem Interview, dass ihre "Allerliebste" Jahreszeit Halloween sei.


    Der "wirkliche" Gegenstand der Bücher
    Hauptgegenstand der Bücher ist vorgeblich die Freude an "Phantasie" und der Welt der "Vorstellungskraft". Aber unter dieser Oberfläche wird in allen drei Büchern, die Welt des okkulten (Hexerei/Zauberei) als vollkommen akzeptabel und für Kinder ungefährlich dargestellt. In Wirklichkeit ist die Welt der Hexerei weder Phantasie noch Spaß... sie ist sehr real und keine heile Welt. Sie ist in Wirklichkeit eine Welt der Furcht, des Argwohns, des Wettkampfes (um den eigenen Vorteil) und die Respektlosigkeit gegenüber Autoritäten.


    Auch wenn Hexerei in unserem Land eine echte, steuerbefreite "Religion" ist - mit ihrer Tagesordnung steht sie im Gegensatz zu jeder Faser jüdisch-christlicher Moral, welche unsere Nation erbaut hat und es sollte nicht "in Ordnung" sein, dass darüber in unseren Schulen gelesen wird.


    Befürworter irren sich, wenn sie dieser Bücher mit "Peter Pan", "dem Zauberer von Oz2, "Charlie und die Schokoladenfabrik" oder C.S. Lewis' "Der Löwe, die Hexe und das Gewand" vergleichen. Die zentralen Charaktere in diesen Büchern sind nicht Hexen und Zauberer. Dorothy (in "Der Zauberer von Oz") ist keine praktizierende Hexe. Peter Pan, Charlie und die Kinder in C.S. Lewis' Büchern beziehen ihren Erfolg im Leben nicht aus praktiziertem Okkultismus oder Hexerei. Es existiert in ihrer Welt, ja... aber es ist nicht ihr Lebensstil. Kindern die sich mit Harry identifizieren wird gesagt, daß es in Ordnung ist, diese okkulten Mächte zu nutzen! Sie arbeiten für Harry... warum nicht auch für dich! Andere falsche Themen sind:
    #1: Harrys Respektlosigkeit gegenüber Autoritäten. In "Der Stein der Weisen" ignoriert Harry die Anordnungen seiner Lehrer und wird dafür später geehrt!
    #2: Muggels oder "Menschen ohne einen Tropfen Magie in sich" werden als Verlierer und Unwissende dargestellt (aber: das sind doch wir, Leute!).


    #3: Die Diskussion über das Buch suggeriert, daß Harrys Phantasiewelt der fliegenden Autos, Drachen, Magie und Zauberei "real" wird, indem Leser Wahrheiten über Tapferkeit, Loyalität und die Macht der Liebe entdecken. Die Wahrheit ist, daß wir nicht in die Welt des "Okkulten" schauen sollten um die "Wahrheiten" in unserem Leben zu finden... sie ist gefällt mit Täuschungen und Lügen. (John 17:17; Eph. 4;14,15,25)


    #4: In "Der Stein der Weisen" wird Harry gesagt "es gibt kein Gut und kein Böse, es gibt nur Macht... und jene, die zu schwach sind, danach zu streben." Dies stellt das "Gute" (die Schwachen) als Loser dar. Außerdem, es gibt Gut und Böse in der Welt! Gott und Satan sind real und etwas anderes zu behaupten, führt in eine Welt der Lügen. (Gen. 2:19, 3:5)


    Der Konflikt zwischen Gut und Böse ist sicher nichts Neues, aber wie diese Bücher ihn darstellen, ist irreführend. Harry ist ein Zauberer, in Wahrsagerei (Kristallkugel- und Teeblätterlesen) und anderen okkulten Praktiken unterrichtet. Er ist ein Held und nutzt seine dunklen Mächte, eine größere Macht in der Finsteren Welt (den bösen Lord Voldemar) zu bekämpfen, welcher seine Eltern ermordet hat (die ebenfalls Hexe und Zauberer waren). Was sagt uns das: es ist in Ordnung, Böses zu nutzen um das Böse zu bekämpfen, wenn es zum eigenen Vorteil ist. Dies ist die Hauptlehre des Satanismus und verführt zu dem Glauben, die Nutzung des Bösen wäre kontrollierbar. In Wahrheit liebt es Satan (in der realen Welt) die Leute dementsprechend zu betrügen, um sie tiefer in seine Welt zu ziehen um sie endgültig zu zerstören.


    #5: Zu einer der unverfrorensten Darstellungen von Hexenlehre kommt es, wenn Harry von einem Professor gesagt wird "für den gut organisierten Geist ist der Tod nur das nächste große Abenteuer" (The Sorcerer's Stone, pg 302)
    Dies ist Wicca, schlicht und einfach Hexenlehre. Starhawk (eine bekannte Hexe) befand in dem Buch "Spiraltanz", "Tod ist nicht ein Ende, es ist eine Phase in dem Zyklus, der zur Wiedergeburt führt. Nach dem Tod wird der menschlichen Seele ist die Seele angewiesen, im 'Sommerland', dem Land ewiger Jugend zu verweilen, wo sie erfrischt wird, jung wird und zur Wiedergeburt bereit gemacht wird."

    Die Bibel sagt klar, dass Wiedergeburt eine falsche Hoffnung ist. (Heb 9:27)




    [This analysis of the problems the "Harry Potter" book series presents to Christians was provided by "Freedom Village USA" ministry (www.freedomvillageusa.com <http://www.freedomvillageusa.com/> ) in October, 1999. Call 1-800-VICTORY for more information about this piece.]

  20. #20
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Harry Potter

    Okay, willow, Du hast Dich mit dem Thema eingehend beschäftigt - ich nicht.
    Ich mag Bücher, die ihre Leser in eine Phantasie-Welt (nicht fantasy!) entführen, aber ich bin nicht bereit, den Leuten, die diese widerliche PR-Maschine ins Rollen gebracht haben, auch nur eine Mark in den Rachen zu werfen.
    Vielleicht sind die HP-Bücher wirklich gut, ich werde es nie erfahren. Meine Erfahrung ist allerdings: Alles, was beworben werden muß, taugt nichts. Wozu sonst die Werbung?

    Nadine, darüber bin ich auch sehr froh!

    K.

  21. #21
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Harry Potter

    Die Bücher waren als Geheimtip schon Bestseller, bevor die Werbung sich zur Profitmaximierung drauf warf ... das ist ja gerade das Besondere. Und weil es Dir damals, als es nur "Eingeweihten" bekannt war, niemend empfohlen hat, schmollst Du jetzt. Naja. Ich denke jedoch nicht, daß man die Bücher unbedingt gelesen haben muß - damit würden sie überbewertet. Andererseits kenne ich, wie gesagt, einige durchaus an "Hardcore"-Literatur Interessierte, die beim Lesen dieses, ab und an als relativ unkompliziert geschmähten Buches sehr viel Lesevergnügen fanden. (Und mit denen ich mir einig darin bin, daß der gegenwärtige Rummel den Charme der Bücher zu zerstören droht - es wird sogar eine Hollywood-Verfilmung geben! Kotz!Spei!Brech!)

  22. #22
    Alex
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    AW: Harry Potter

    Hey willow und kassandra,


    schon seit langem drücke ich mich um die Harry Potter-Bücher herum, und da ihr mir kompetent genug erscheint, wende ich mich an euch. Ich habe den Herrn der Ringe zu Hause herumstehen, aber immer noch nicht unangerührt. Er soll der Fantasy-Klassiker schlechthin sein, und ich habe einfach Angst davor, dass er nicht so gut ist, wie ich erwartete. Genauso ist es bei Harry Potter, der ja auch fast überall hoch gelobt wird. Als Leser der drei großen Terrys des Fantasy-Romans (B., G., und P.), die sehr anspruchsvolle Fantasy-Literatur schreiben (die ersten beiden, was die Komplexität und Wirklichkeitsnähe ihre Werke angeht, der dritte bezüglich der Hintergründigkeit und der großartigen Wirklichkeitsferne), habe ich Angst, auch von Potter enttäuscht zu werden. Ist Harry Potter einfach nur ein gutes Kinderbuch, das in seiner Schreibweise auch Erwachsene fasziniert, oder ist es mehr? Könnte es sein, dass Harry Potter eine kleine Ausgabe der Person Richard Cyphers der Terry G.-Bücher ist? Ich meine, ein Professor der Philosophie würde mich bestimmt nicht gerne philosophieren hören.


    Alex

  23. #23
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Harry Potter

    Alex, wahrscheinlich drückst Du Dich schon zu lange. Der Herr der Ringe erschien mir mit zwölf oder vierzehn als Inbegriff von Literatur, irgendwann habe ich ihn weggeschmissen und vor kurzem auf dem Flohmarkt wiederentdeckt. Da kräuselten sich meine Zehennägel vor Lachen über mein vierzehnjähriges Ich. (ich werde es meiner Nichte schenken).
    Mit H.P. kannst Du warten, bis Du eine schwere Erkältung hast, es ist das literarische Äquivalent eines Sahnebonbons, aber es liest sich leicht und unterhaltsam, wenn man Fieber hat.
    Willow, Deinen Ansatz fand ich interessant. Aber die Bibel als Beweis heranzuziehen?


    it

  24. #24
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Harry Potter

    Hi Alex!


    Der Rummel um H.P. nimmt unerträgliche Ausmaße an - da ist für ein Buch nicht ganz einfach, den Erwartungen gerecht zu werden. Da Dir aber Terry P. und Terry G. gefallen (wer zum Hüter ist Terry B.!?) solltest Du es einfach versuchen. Wie it sagte, es hat etwas von Sahnebonbons, liest sich lecker weg. Du wirst Dich gelegentlich fragen:"Und wegen dieses Buches solch eine Hysterie?" - und (vermutlich) weiterlesen. Wenn es Dein Englisch auch nur einigermaßen hergibt - lies das Buch im Original. Es ist bis auf die "zauberhaften" Fachbegriffe durchaus angenehm zu lesen. Du ersparst Dir die Fehler und bekommst schöne Wortspielereien... die Empfehlung gilt übrigens auch f?r Terry P...


    it: ich bin nur der Übersetzer! Und ich finde die Aussagen des Originalautoren absolut unmöglich! Die Argumente erinnern sowohl an Karl-Eduard von Schnitzler als auch an Hexenverbrennung. Tja, das schöne, konservative Amerika des Bible-Belt...

  25. #25
    Alex
    Status: ungeklärt

    AW: Harry Potter

    it und willow!


    Danke für eure Hinweise. Ich hab schon lange nichts mehr auf Englisch gelesen. Vielleicht sollte ich dann doch mal zwei, drei Nächte für den ersten Potter opfern,


    Alex


    (Beim Schöpfer, Terry B. ist der Autor der Shannara-Saga - >Terrence D. Brooks<)

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